Spiel zwei der diesjährigen Playoffs muss den Dallas Mavericks am Ende wie ein Deja Vu vorgekommen sein. In einem engen, durchgehend hart umkämpften Spiel haben die Dallas Mavericks die große Chance vergeben, die Serie gegen die Oklahoma City Thunder auszugleichen - auch wegen ihrer am Ende harten Gangart.
Genau so sollten NBA-Playoffs sein. Die Orlando Magic überraschen die Indiana Pacers in Spiel eins, den Los Angeles Clippers gelingt das größte Comeback aller Zeiten in einem Playoff-Spiel, die Miami Heat zerstören die New York Knicks in ihrem ersten Auftritt der Postseason und die Dallas Mavericks müssen sich nach tollem Kampf erst in den Schlusssekunden dem Favoriten Oklahoma City Thunder geschlagen geben. Aber selbst dramatische Niederlagen müssen binnen weniger Stunden verarbeitet werden denn das nächste Spiel steht ja stets direkt vor der Tür.
Ob die Texaner das 98:99 in letzter Sekunde vom Sonntag nun schlecht verarbeitet hatten oder am Ende zu rustikal aufgetreten waren: Auch das zweite Spiel in Oklahoma City endete für die Mavericks erfolglos. Nach dem 99:102 müssen sie in den kommenden beiden Heimspielen einen 0:2-Rückstand wettmachen.
Dabei lief es über weite Strecken für Dallas so gut, dass sie am Ende es sogar selbst in der Hand hatten, das enge Spiel zu entscheiden. Dirk Nowitzki brachte es am Ende auf 31 Punkte, neben ihm kamen vier weitere Mitspieler - allen voran Shawn Marion mit 15 Zählern und acht Rebounds - auf zweistellige Punktzahlen. Auf der Gegenseite lief einmal mehr Russell Westbrook mit 29 Punkten heiß, NBA-Topscorer Kevin Durant kam auf 26 Zähler.
Carlisle fordert körperliches Spiel
Nachdem sich Dallas zwischen den Spielen lautstark darüber beklagt hatten, besonders Dirk Nowitzki würde zu wenig Freiwürfe zugesprochen bekommen, entschied Coach Carlisle sich für eine sehr viel körperliche Herangehensweise seiner Mannschaft. Viele Nickeligkeiten zu Beginn sowie ein doppeltes technisches Foul gegen Nowitzki und Gegenspieler Perkins nach einer Rempelei im ersten Viertel gaben die Richtung des Spiels vor die Mavericks hatten nichts zu verschenken.




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