Für Dwight Howard gibt es vorerst kein Happy-End in seiner persönlichen Transfersaga, beendete sein NBA-Wunschteam Brooklyn Nets doch die Verhandlungen. Die Mavericks versuchen ihrerseits Schadensbegrenzung, warten auf 2013 und holen Chris Kaman.
Am Ende der Verhandlungen mit der Orlando Magic, in deren Verlauf mehrere andere Teams als Trade-Partner in Betracht gezogen wurden, waren es die Brooklyn Nets, die die Reißleine zogen und auf Nummer sicher gingen. Schließlich gaben sie ihrem bisherigen Center Brook Lopez einen Vertrag über vier Jahre und 60 Millionen Dollar, nachdem er zwei Angebote von anderen Teams erhalten hatte.
"Wir haben 14 Tage lang verhandelt und die Magic ist nicht auf uns zugekommen. Also haben wir heute morgen beschlossen, einen Schritt weiterzugehen", zitierte espnnewyork.com einen Insider der Nets. Der Wechsel scheiterte wohl vor allem daran, weil die beiden Teams kein drittes als Abnehmer für Kris Humphries finden konnten.
Da die Nets nun nach NBA-Regeln Lopez vor dem 15. Januar 2013 nicht mehr verkaufen können und somit in einem möglichen Trade für Howard keine Spieler im Austausch mehr anzubieten haben, bliebe für Howard - so denn Brooklyn weiterhin sein Ziel sein soll - nur noch das Warten auf das nächste Jahr.
Rockets und Lakers in der Verlosung
"Wir haben immer gesagt, dass wir nur einen Deal machen, der gut für unser Team ist", erklärte Magics General Manager Rob Hennigan noch einmal dem Orlando Sentinel. Henningan bekräftigte gegenüber orlandosentinel.com auch, dass er keine Eile habe, Howard an ein anderes Team zu verkaufen.
Ein Howard-Wechsel ist mit der Absage der Nets jedoch noch nicht vom Tisch. So sollen auch weiterhin die Los Angeles Lakers und Houston Rockets an dem derzeit wohl bestem Center der NBA interessiert sein. Im Falle der Lakers scheinen die Magic-Verantwortlichen jedoch ein großes Fragezeichen in puncto des angebotenen Ersatzes zu haben: Andrew Bynums Knie.
Damit haben die Houston Rockets vielleicht die besten Karten auf Howards Dienste. Zum einen könnten sie Orlando Luis Scola und Kevin Martin im Austausch, sowie ein paar Draftpicks anbieten. Das scheint derzeit mehr, als alle anderen Interessenten bieten können. "Wir werden die beste Entscheidung für uns treffen", zitierte orlandosentinel.com Hennigan.





