Die Mavericks wollten so viel in der Free Agency erreichen und haben sich verpokert. Mit den Verabschiedungen der Champions Tyson Chandler und JJ Barea im letzten Jahr war der Grundstein gelegt. Doch nun nützt alles Taktieren nichts: Den Mavs drohen weitere Abgänge.
Die NBA-Saison ist noch einige Monate entfernt und doch scheinen die Dallas Mavericks bereits als einer der Verlierer in einem Spiel abseits des Feldes festzustehen: Die Free Agency, die Zeit der Transfers von Spielern ohne Vertrag, scheint für die Mavericks verloren. Nach der Absage Deron Williams' bangt man nun um Jason Kidd.
Denn der könnte nach einem Bericht von ESPN zu den New York Knicks abwandern. Die haben dem 39-Jährigen einen mit neun Millionen Dollar dotierten Dreijahresvertrag angeboten - genau wie Dallas. Doch scheint die Knicks-Offerte Kidd reizvoller, zumal die Mavs bislang noch keinen Erfolg auf dem Free-Agent-Markt verbuchen konnten. "Ich denke, ich kann ihnen helfen", zitierte espn.com Kidd in Bezug auf die Knicks.
Mavs-Besitzer Mark Cuban gab sich gegenüber dallasnews.com angesichts der neuesten Hiobsbotschaft - nach der Williams-Absage, Gerüchten um Jason Terry und dem Wechsel des von Dallas umworbenen Steve Nash zu den Los Angeles Lakers - gefasst: "J-Kidds Sinneswandel hat uns überrascht", gab Cuban zu. "Das hindert uns nicht daran, hier ein Meisterteam aufzubauen."
Einer der Gründe für Kidd, der in der NBA bereits von 2001 bis 2008 bei den New Jersey Jets und damit im New Yorker Einzugsgebiet spielte, könnte die Tatsache sein, dass die Knicks mit Spielern wie Carmelo Anthony und Amare Stoudemire eine bessere Perspektive bieten. Zudem bestünde noch die Aussicht für Kidd, mit Jeremy Lin einen der Shooting Stars auf der Point Guard-Position auszubilden.





