Mit dem dritten Sieg in Folge haben die Dallas Mavericks wieder die Witterung in Sachen 13. Playoff-Teilnahme in Serie aufgenommen. Besitzer Mark Cuban möchte seinem Team dabei unter die Arme greifen - mit einer kostspieligen Verpflichtung auf dem Transfermarkt.
Trotz eines schwachen Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der NBA ihren dritten Sieg in Serie eingefahren. Die Texaner gewannen im heimischen American Airlines Center gegen die Minnesota Timberwolves mit 113:98, Superstar Nowitzki blieb mit nur zehn Punkten allerdings blass. Nach dem 16. Saisonerfolg im 39. Spiel belegen die Mavs aber weiter nur den zwölften Platz in der Western Conference.
Die Mavericks dominierten die Partie gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze von Beginn und lagen zwischenzeitlich mit 21 Punkten in Führung. Bester Dallas-Spieler auf dem Parkett war Darren Collison mit 23 Punkten, Chris Kaman verbuchte wie Nowitzki zehn Zähler.
"Wir haben heute einige gute Aktionen gezeigt", sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle nach dem souveränen Sieg. "Wir haben besser miteinander gespielt und uns stärker an das vorgegebene System gehalten. Die Herausforderung geht aber weiter."
Dallas Mavericks Besitzer Cuban: Meine Bank hat geöffnet
Bei der Herausforderung möchte Besitzer Mark Cuban seinen Dallas Mavericks unter die Arme greifen: "Die Cuban-Bank hat ab jetzt geöffnet", erklärte der Milliardär ESPN. "Wenn uns das richtige Geschäft angeboten wird, machen wir es. Aber wir kaufen nicht um des Kaufens Willen."
Durch die Entlassung mehrerer Akteure des Meisterteams von 2011 haben die Dallas Mavericks noch genug Luft bei der Salary Cap, um einen Hochkaräter bis zum Ende der Transferfrist im Februar an Land zu ziehen. "Es ist gut zu wissen, dass er immer noch das Geld ausgeben will", erklärte Dirk Nowitzki auf Cubans Ankündigung. Nowitzki hatte unlängst den Aderlass der letzten beiden Sommerpausen, in denen unter anderem Tyson Chandler, Jason Terry und Jason Kidd bei anderen Teams unterkamen, kritisiert.
Trotz der durch die Abgänge geschaffenen finanziellen Möglichkeiten waren die Dallas Mavericks in den vergangenen Jahren nicht in der Lage, hochkarätige Free Agents wie Chris Paul, Deron Williams und Dwight Howard zu verpflichten. Ein Trade mit den anderen Teams soll nun eventuell Abhilfe schaffen und sicherstellen, dass die Mavs ihre 13. Playoff-Teilnahme in Folge doch noch ermöglichen können. Cubans Hoffnung liegt demnach besonders auf Teams, die weit über den festgelegten Lohnausgaben der NBA liegen und die Zahlung einer horrenden Luxury Tax im nächsten Jahr vermeiden wollen.
Oklahoma City Thunder bleibt oben
Bestes Team der NBA bleibt unterdessen Oklahoma City Thunder. Der Vorjahresfinalist und Spitzenreiter im Westen gewann bei den Phoenix Suns mit 102:90 und feierte bereits seinen 30. Erfolg in dieser Spielzeit. Einen Kantersieg landeten zudem die Chicago Bulls beim 97:58 gegen die Atlanta Hawks.
Derweil blieb eine beeindruckende Aufholjagd von Meister Miami Heat unbelohnt. Angeführt von einem überragenden LeBron James (32 Zähler) verkürzte der Spitzenreiter im Osten bei den Utah Jazz einen 21-Punkte-Rückstand bis auf zwei Zähler, musste sich am Ende aber doch mit 97:104 geschlagen geben.
