Dem deutschen Ruderverband droht ein Skandal: Wie der DRV in einer Presseerklärung mitteilte, verließ die Rudererin Nadja Drygalla das Olympische Dorf, da der Verband Erkenntnisse "über das private Umfeld der Athletin" erhalten habe. Es soll daraufhin ein Gespräch zwischen DRV-Sportdirektor Mario Woldt, DOSB-Generalsekretär Dr. Michael Vesper und Drygalla gegeben haben. "Darin hat Frau Drygalla glaubwürdig bekräftigt, dass sie sich zu den Werten der Olympischen Charta und den in der Präambel der DOSB-Satzung niedergelegten Grundsätzen bekennt; dies ist Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft in der Deutschen Olympiamannschaft und wird nicht zuletzt auch in der von ihr unterzeichneten Athletenvereinbarung festgehalten. Frau Drygalla hat am Ende unseres Gesprächs erklärt, dass sie das Olympische Dorf verlassen wird, um keine Belastung für die Olympiamannschaft entstehen zu lassen", hieß es in der Erklärung. Um 10.00 Uhr will der DOSB in einer Presseerklärung nähere Informationen geben.
