Auf einer Pressekonferenz des deutschen Ruderverbandes nutzte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper die Gelegenheit, um Stellung zur Affäre um die Rudererin Nadja Drygalla zu nehmen, die die Olympischen Spiele verlassen hat. Drygalla soll sich in einem persönlichen Gespräch mit Vesper von einer rechtsradikalen Haltung distanziert haben. "Sie hat in dem Gespräch keinen Zweifel daran gelassen, dass sie voll und ganz hinter den Werten der olympischen Charta steht. Dennoch hat sie am Ende entschieden, dass sie das olympische Dorf verlässt, um jede Belastung von der Mannschaft zu nehmen", sagte Vesper laut focus.de. Die Vorwürfe gegen Drygalla sollen bereits seit März 2011 bestehen, vermeldet ard.de. Vesper sagte in der PK aber, dass er erst am gestrigen Nachmittag von den Vorwürfen erfahren habe.
