Die chronischen Knie-Probleme von Rafael Nadal, die ihn zur Olympia- und US Open-Absage gezwungen hatte, hat einen Namen. Erstmals enthüllte Nadal jetzt Einzelheiten. Er leide unter dem Hoffa-Kastert-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine Schwellung von Fettgewebe im Knie unterhalb der Patellasehne, die bei Drehbewegungen und Beugen des Knies starke Schmerzen bereitet.
Erste Probleme hatte Nadal bereits im Februar
Die Probleme bereiten Nadal bereits seit Februar, bis zu den French Open habe er die Schmerzen allerdings unter Krontrolle halten können. Erst nach seiner Wimbledon-Niederlage in der zweiten Runde wurden sie stärker und behindern seither eine Rückkehr Nadals auf die ATP Tour.
Hoffa-Kastert-Syndrom kann auch Operation Nadals erfordern
Das Hoffa-Kastert-Syndrom wird normalerweise durch Ruhigstellung des Knies behandelt, in schweren Fällen ist auch eine Operation anzuraten. In jedem Fall wird Nadal noch eine längere Zeit pausieren müssen. Auch sein Einsatz im Davis Cup-Halbfinale der spanischen Mannschaft gegen die USA könnte gefährdet sein. "Ich werde alles daransetzen, mich so rasch wie möglich zu erholen", erklärte Nadal. "Wenn der Kapitän auf mich setzt, wäre es für mich eine Freude, wenn ich dabei sein könnte." Aber im Vordergrund stehe die Genesung. "Ich will an erster Stelle, dass mein Knie wieder fit wird", meinte Nadal.



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