Oliver Bierhoff hat eine konsequente Aufarbeitung des bitteren 4:4 des deutschen Fußball-Nationalteams in der WM-Qualifikation gegen Schweden angekündigt. "Wichtig ist, den Finger in die Wunde zu stecken. Man darf nicht zur Tagesordnung übergehen. Man wird das knallhart analysieren", sagte der Teammanager nach dem verpassten Sieg gegen die Skandinavier. "Das Spiel ist irgendwie aus dem Ufer gelaufen und war nicht mehr zu korrigieren", sagte Bundestrainer Joachim Löw nach dem verspielten 4:0-Vorsprung seiner Mannschaft in Berlin. "Wir sind nicht in der Lage gewesen, in irgendeiner Weise den Stecker wieder reinzustecken", analysierte Bierhoff: "Das ist eine Kettenreaktion, ein psychologischer Aspekt. Jeder macht weniger, man wird oberflächlich, man gewinnt weniger Zweikämpfe, man geht weniger Meter, man lässt dem Gegner die eine oder andere Chance."
