Michael Ballack
Michael Ballack hat im TV-Sender ESPN die Wechselspiele von Bundestrainer Joachim Löw dezent kritisiert und das Ausscheiden durch die 1:2-Niederlage im EM-Halbfinale gegen Italien auch am Trainer festgemacht. "Der Trainer hat vielleicht ein, zwei Wechsel zu viel gemacht", sagte Ballack und erklärte, dass es nun auch Fragen zu Löws Arbeit bei der Europameisterschaft gebe. "Sie haben mit 18, 20 Klassespielern ein Luxusproblem. Das heißt aber nicht, dass alle auch spielen müssen", so Ballack. "Man muss eine Gruppe von 13, 14 oder maximal 15 Spielern finden, mit denen man das ganze Turnier bestreitet", erklärte er. "Dieses Team hatte mehr verdient, wenn es nur konstanter gespielt hätte."
