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Murray blieb aber trotz des Rückschlags cool, steckte das Negativerlebnis schnell weg, fand zu seinem dominanteren Spiel zurück und ließ Federer kaum Chancen zur Entfaltung. Die Entscheidung fiel in den Grundlinienduellen, die der Schweizer nur zu 17 Prozent erfolgreich abschließen konnte. So konnte er Murray bei dessen weiterhin präzisen ersten Aufschlägen natürlich nicht gefährden und konnte sich nicht einmal einen Breakball holen. Murray durchbrach dafür sein Service einmal und beendete den Satz mit einem Ass.
Seine Breakmisere durchbrach Federer dann im vierten Satz, profitierte von einer zwar gut vorbereiteten, aber zu lang abgeschlossenen Rückhand Murrays und ging mit 3:1 in Führung, baute mit eigenem Service sogar auf 4:1 aus. Doch der Schotte blieb konzentriert, holte sich im siebten Spiel das Rebreak, kam wieder auf 3:4 heran und zitterte sich dann in einem hartumkämpften eigenen Aufschlagspiel und nach Abwehr mehrerer Breakbälle zum 4:4 und breakte Federer dann erneut. Bei eigenem Service zeigte er dann aber Nerven, sodass der Tiebreak entscheiden musste, in dem der Schweizer dann cooler und präziser agierte und den Entscheidungssatz erzwang, der dann letztlich schneller als erwartet zu Ende ging.
Murray drückte noch einmal auf das Tempo, schaffte das frühe Break und zog mit 3:0 davon. Federer produzierte vermehrt Unforced Errors, setzte keine Winner mehr kam so nicht einmal in die Nähe des Rebreaks. Murray zog davon und hatte dann bei Aufschlag Federer zwei Matchbälle, den sein Gegner mit seinem insgesamt 60. unerzwungenen Fehler für ihn verwandelte.





