Statt der bisher geplanten zwei Bürgerentscheide in München und Garmisch-Partenkirchen wird es vor der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 vier Abstimmungen geben. "Wir haben Übereinstimmung erzielt, dass wir am 10. November vier Bürgerentscheide durchführen", erklärte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude nach einem Treffen der Bewerber-Kommunen und -Landkreise. Daran nahmen Garmisch-Partenkirchens Bürgermeister Thomas Schmid, Andreas Bratzdrum als Vertreter von Berchtesgadens Landrat Georg Grabner, Berchtesgadens Bürgermeister Claus Pichler und Hermann Steinmaßl, Landrat des Landkreises Traunstein, teil. Die Kommunen kamen überein, alles vorzubereiten für den Fall, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Grünes Licht gibt für eine Münchner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022. Diese müsste bis 14. November 2013 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht werden. Das vielgelobte Bewerbungskonzept 2018 soll entsprechend den Angaben der Arbeitsgemeinschaft der Wintersportverbände im DOSB optimiert werden, indem die Biathlon- und Langlauf-Wettbewerbe in Ruhpolding stattfinden. Es gibt Überlegungen, Aerials und Halfpipe im Münchner Olympiapark auszutragen. Ziel ist dabei auch, durch die weitestgehende Inanspruchnahme von bereits bestehenden Wettkampfstätten eine bestmögliche Nachhaltigkeit zu erzielen.
