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Datum: 28. September 2012, 09:34 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
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Michael Schumacher wird bei Mercedes durch Lewis Hamilton ersetzt: Perez der Ersatz

Michael Schumacher, Formel 1
Michael Schumacher verlässt Mercedes

Es war das Dauerthema des Sommers in der Formel 1, nun ist die Entscheidung gefallen: Mercedes trennt sich von Michael Schumacher und verpflichtet stattdessen Lewis Hamilton. Damit nimmt das Fahrerkarussell Fahrt auf, Schumachers Zukunft ist aber noch offen.

Mittlerweile wurde der Wechsel von Hamilton zu Mercedes auch offiziell von den Silberpfeilen bestätigt, englische Medien hatten die Details schon zuvor bekannt gemacht. Hamilton bekommt einen Dreijahresvertrag und der Mirror berichtet über ein Jahresgehalt von umgerechnet knapp 19 Millionen Euro.

"Ich hatte drei schöne Jahre beim Mercedes-F1-Team, die leider sportlich nicht so gelaufen sind, wie wir uns das alle gewünscht hatten", sagte Schumacher in einer Pressemitteilung und ergänzte: "Ich möchte mich beim Team für das Vertrauen und bei den Jungs für ihren unbedingten Einsatz bedanken. Jetzt werde ich mich auf die kommenden Rennen konzentrieren." Lobende Worte gab es von Teamchef Ross Brawn: "Seine Energie und sein Einsatz haben nie nachgelassen, auch dann nicht, wenn unsere Resultate nicht unseren Erwartungen entsprachen. Wir sind entschlossen, die Saison 2012 gemeinsam auf einem Hoch zu beenden. Es war und ist ein Vergnügen mit Michael zusammenzuarbeiten."

McLaren dankt Hamilton

Mit Hamilton verlässt damit der Weltmeister von 2008 nach 14-jähriger Zusammenarbeit McLaren und hinterlässt bei dem britischen Rennstall eine große Lücke. Hamilton, der wahrscheinlich talentierteste Rennfahrer im Formel 1-Zirkus, wird durch Sauber-Pilot Sergio Perez ersetzt - ob der Mexikaner auf Anhieb um den Titel mitfahren kann, wird in England stark bezweifelt.

Am Ende soll es zwischen McLaren und Hamilton vor allem um Geld gegangen sein, das angebotene Gehalt soll unter der Mercedes-Offerte gelegen haben. Trotzdem gab es in der Pressemitteilung zur Perez-Verpflichtung warme Worte: "Es ist nur angemessen, die Gelegenheit zu nutzen, um Lewis Danke zu sagen", erklärte Teamchef Martin Whitmarsh. Hamilton habe "ein großes Kapitel seines Lebens und seiner Karriere mit und bei McLaren geschrieben und er wird immer ein Mitglied eines exklusiven Clubs sein: Des Weltmeister-Clubs von McLaren."

Perez wird gemeinsam mit Jenson Button das Fahrerduo für die kommende Saison bilden, das bestätigte McLaren bereits. "Ich mache mir da keine Illusionen: Das ist in der Tat ein großer Schritt für mich", sagte Perez, der sich trotzdem bereit für ein Top-Team sieht. In dieser Saison stand Perez bereits dreimal auf dem Podium.

Schumachers Zukunft ist ungewiss

Zur Zukunft Schumachers gibt es dagegen keinerlei Aussagen. Der siebenfache Weltmeister könnte nach dem Rennen in Sao Paulo am 25. November in den Formel 1-Ruhestand zurückkehren, denkbar ist aber auch ein Wechsel zu einem anderen Team. Mercedes würde Schumacher aber gerne behalten, zuletzt gab es immer wieder Spekulationen, ob Schumi auf lange Sicht als Teamchef aufgebaut werden soll.

"Das ist heute einfach kein Thema", sagte seine Managerin Sabine Kehm zur Nachrichtenagentur dpa. Durch Perez' Wechsel zu McLaren und dem fast sicher feststehenden Aus von Felipe Massa bei Ferrari wird das Fahrerkarussell in den kommenden Tagen und Wochen neue Fahrt aufnehmen, Nutznießer könnten auch Nico Hülkenberg oder der derzeit arbeitslose Adrian Sutil sein.

Projekt Schumacher bei Mercedes ohne messbaren Erfolg

Die Bild-Zeitung hat berichtet, dass die Entscheidung zeitnah auch von Mercedes bestätigt und kommentiert wird, dann könnte sich auch die Frage klären, ob Schumacher im Besitz einer einseitigen Option auf eine Vertragsverlängerung war - und ob er freiwillig auf diese verzichtet hat.

Von den Ergebnissen her muss das Projekt Schumacher im Silberpfeil nach drei Jahren als gescheitert bezeichnet werden. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug wird zwar nicht müde, die Verdienste Schumachers um die Weiterentwicklung des Boliden zu loben, aber seit seinem Comeback 2010 schaffte Schumacher nur einen Podestplatz sowie eine Pole Position und konnte sich nur selten gegen Teamkollege Nico Rosberg durchsetzen.

Zudem häuften sich die Flüchtigkeitsfehler des 43-Jährigen, zuletzt beim Nachtrennen in Singapur fuhr Schumacher Jean-Eric Vergne (Toro Rosso) ins Heck und wurde von der FIA bestraft. Derzeit spricht vieles für eine sechs Rennen dauernde Abschiedsvorstellung in der Formel 1.