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Max Verstappen ist Stallorder egal: 'Bin Meilen voraus'

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22. M├Ąrz 2016, 14:17 Uhr
Max Verstappen
Max Verstappen k├╝mmert sich wenig um eine m├Âgliche Stallorder

Während Max Verstappen sich wegen seines internen Konkurrenten keine Sorgen macht, sieht McLaren-Renndirektor Eric Boullier sein Team in Zukunft unter den Top 10. Außerdem plant die FIA Strafen für das Wegwerfen von Abreißvisieren und Damon Hill sieht die Formel 1 auf dem falschen Weg.

McLaren am Rande zu den Top 10

McLarens Renndirektor Eric Boullier ist überzeugt, dass sein Team in Zukunft um die Top 10 mitfahren wird. Der Schritt nach vorne nach der schlechten Saison 2015 hat dennoch nicht gereicht um in Australien in die Punkte zu fahren. Boullier glaubt allerdings, dass die kommenden Verbesserungen am MP4-31 das Team in die oberen Ränge spülen werden. Boullier sagte Autosport: ''Das Tempo des Autos ist gut und gibt Mut. Wir wissen, dass wir dieses Jahr etwas zum kämpfen haben.''

Marko: ''Wir haben die schönere Lösung''

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko sprach bei Servus TV über die Red-Bull-Variante des Halo-Systems.

Diese sei laut Marko eindeutig die schönere Variante: "Wir haben - allerdings auch aus ästhetischen Gründen - ein anderes Konzept entwickelt, das ähnlichen Schutz bietet, aber die DNA der Formel 1 nicht komplett zerstört."



FIA plant Strafen für das Wegwerfen von Abreißvisieren

Die FIA plant, künftig das Wegwerfen von Abreißvisieren auf der Strecke und in der Boxengasse zu bestrafen. So soll die am Rande des Saisonauftaktes in Australien diskutierte Novelle aber erst beim Spanien-Grand-Prix im Mai wirksam werden.  

FIA-Rennleiter Charlie Whiting kündigte am Sonntagvormittag in einem Schreiben an die Teams an, die Sache in Melbourne mit etwaigen Sanktionen durchsetzen zu wollen. Daraufhin erbaten sich die Rennställe Zeit, um eine für die Fahrer angenehme Lösung für das Problem zu finden.

Damon Hill warnt: "Formel 1 hat das Wesentliche verloren"

Die Zeiten der großen Fahrerduelle scheinen in der Formel 1 vorbei zu sein. Das sagt zumindest Damon Hill. Der Weltmeister von 1996, der sich Mitte der Neunzigerjahre mit Michael Schumacher ebenfalls eine der bekanntesten Rivalitäten der Formel-1-Geschichte lieferte, kritisiert die Königsklasse massiv, weil die Fahrer seiner Meinung nach heutzutage kaum noch eine Rolle spielen.

"Wir haben uns von Privatteams, die von exzentrischen Leuten geführt werden, zu Herstellern bewegt, was viele als tolle Sache empfinden"", sagte Hill im Gespräch mit The Times.

Außerdem kritisiert Hill die zunehmende "Bürokratie" in der Formel 1: "Wir haben das Wesentliche des Sports verloren. Wir möchten einen Sport, in dem Piloten die Autos fahren wollen", stellt der ehemalige Williams-Pilot klar.

Verstappen ist Stallorder egal: "Bin sowieso Meilen voraus"

In Melbourne kochte es bei Max Verstappen unterm Helm. Das 18-jährige Supertalent versuchte, eine Stallorder gegen seinen Teamkollegen Carlos Sainz zu erwirken und drehte sich dann beim Überholversuch.

Nun erklärte er allerdings, dass es ihm "egal" sei, ob Toro Rosso auch in Zukunft seine Rufe nach Stallorder unbeantwortet ließe: "Unter normalen Umständen bin ich ihm sowieso um Meilen voraus. Es sollte also in Ordnung sein."

Verstappen lässt keinen Zweifel daran, dass er sich gegenüber dem Spanier klar überlegen fühlt. "Ich habe alles unter Kontrolle, war viel schneller als er. Ich spüre durch ihn keinen Druck. Ich konzentriere mich auf das, was vor mir liegt - das sind meine Gegner."

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