Auch zwei Wochen nach seinem lebensgefährlichen Unfall bei den Olympischen Spielen hat Matthias Steiner immer noch Schmerzen. Deutschlands bester Gewichtheber ist derzeit im Urlaub und kuriert seine Verletzungen aus, die er sich bei den London-Spielen zugezogen hatte. "Das muss ausheilen. Im Moment kann er wenig Reha machen", sagte Bundestrainer Frank Mantek der Nachrichtenagentur dpa. "Er hat immer noch Schmerzen, weil sein Brustbein geprellt war." Dem Olympiasieger von Peking war beim zweiten Versuch im Reißen die 196-Kilo-Hantel auf Nacken und Schulter gekracht. Dabei hat er laut Mannschaftsarzt Helmut Schreiber eine Bandverletzung an der Halswirbelsäule, eine Prellung des Brustbeins und eine Muskelzerrung im Bereich der Brustwirbelsäule erlitten. "Ich denke, in drei, vier Wochen werden wir ein klareres Bild haben", sagte Mantek. Steiner hatte bereits am Tag nach dem Zwischenfall erklärt, seine Karriere fortsetzen zu wollen: "Es gibt keinen Grund, aufzuhören."
