Matthias Sammer, Sport-Vorstand des FC Bayern München, fordert seine Mannschaft vor dem anstehenden Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund auf, sich darauf zu konzentrieren, wie man den BVB bezwingen könne und andere Gedanken zu verdrängen.
Rückblickend kritisierte Sammer die Herangehensweise an das letztjährige Finale gegen den FC Chelsea. "Wir sind krampfhaft irgendetwas hinterhergerannt. Von früh bis abends hieß es: das Finale dahoam, hoffentlich enttäuschen wir keinen, hoffentlich gewinnen wir. Es ging nicht um das Wie und darum, was es braucht, um zu gewinnen", zitiert ihn die Bild.
Gegen den BVB sieht Sammer vor allem die Führungsspieler in der Verantwortung. Neben ihnen sei das "Wirken gegen den Ball" und die "Stärke im Ballbesitz" der Schlüssel zum Erfolg.
Dabei wäre es laut Sammer der falsche Weg, in den restlichen Tagen vor dem Finale am Samstag noch einmal ranzuklotzen: "Heute, morgen oder übermorgen durchzuknallen, bringt gar nichts. Wir müssen eine gewisse Gelassenheit entwickeln, langsam Spannung aufbauen - und dann im Spiel explodieren."
Autor: Martin Jahns
