1899 Hoffenheims Trainer Markus Gisdol warnt vor den Relegationsspielen gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern vor übertriebener Euphorie oder gar Arroganz. Einen Schlüssel zum Erfolg sieht der 43-Jährige in der Regeneration.
Durch den dramatischen 2:1-Sieg bei Borussia Dortmund ist 1899 Hoffenheim am 34. und letzten Spieltag der Bundesliga doch noch auf den Relegationsrang 16 geklettert. Nicht nur für die Mannschaft und die Fans war dieser Sieg etwas ganz Besonderes, auch Trainer Markus Gisdol zeigte sich gegenüber dem Kicker elektrisiert: "Die letzten Minuten waren einfach der Wahnsinn."
Zugleich unterstrich der 43-Jährige, der Hoffenheim vor dem sicher geglaubten direkten Abstieg bewahrt hat, dass die aktuelle Situation auch Gefahren berge: "Es gibt nichts zu feiern. Wir freuen uns, dass wir noch zwei Spiele vor uns haben, mehr nicht. Wir haben noch nichts erreicht, das muss jetzt rein in die Köpfe."
Regeneration spielt entscheidende Rolle
Gisdol setzt bei der Vorbereitung auf die zwei Spiele gegen den FCK auf eine perfekte Regeneration: "Schlaf ist jetzt die wichtigste Maßnahme, auch auf gute Ernährung kommt es an."
Die Favoritenrolle in den Relegationsspielen weist Gisdol von sich. Für ihn sei es "fatal" zu glauben, dass man nach einem Sieg gegen Dortmund gegen den 1. FC Kaiserslautern leichtes Spiel hätte: "Wir stehen hier immer noch am Anfang. Es ist noch ein langer und steiniger Weg, den wir hier zusammen gehen."
Im Hinspiel der Relegation empfängt 1899 Hoffenheim am Donnerstag den 1. FC Kaiserslautern in der Wirsol-Rhein-Neckar-Arena. Das Rückspiel steigt vier Tage später auf dem Betzenberg.
Autor: Marco Heibel
