Boxweltmeister Marco Huck will sich zum Superchampion küren. Dafür muss der Berliner am 3. November gegen Firat Arslan aus Süßen gewinnen. "Wenn ich den WM-Gürtel zum zehnten Mal verteidige, bin ich WBO-Superchampion", sagte Huck in Halle/Westfalen. Im dortigen Gerry-Weber-Stadion wird der Boxer aus dem Sauerland-Stall seinen Titel im Cruisergewicht verteidigen. Im Gegensatz zu anderen Weltverbänden wäre Huck als Superchampion bei der WBO der einzige Weltmeister in seinem Limit. Anders als beim Verband World Boxing Association (Klitschko, Povetkin) wird bei der WBO kein Weltmeister unterhalb des Superchampions eingeführt. Als Superchampion hätte Huck das Recht, seinen Titel gegen die Nummer eins der Rangliste nicht binnen neun Monaten verteidigen zu müssen, sondern innerhalb von 18 Monaten.
