Roberto Mancini hat beteuert, dass er sich nicht für das schlechte Abschneiden seines Teams Manchester City schämt. Man habe immer 100 Prozent gegeben und sich somit nichts vorzuwerfen. Der Fokus liege nun auf der Premier League und dem Stadtderby gegen Manchester United.
"Es kann beschämend sein, wenn man nicht mit 100 Prozent spielt. Aber wenn man mit 100 Prozent spielt, kann man verlieren", sagte Mancini der BBC.
City ist in der Champions-League-Gruppe D ohne Sieg und mit nur drei Punkten ausgeschieden. Dies ist bislang die schlechteste Ausbeute einer englischen Mannschaft in der Königsklasse. Den Negativrekord hielten bislang die Blackburn Rovers, die 1995 vier Punkte sammelten.
Borussia Dortmund als Vorbild für Manchester City
Für City ist es bereits das zweite Vorrunden-Aus in Folge. Mancini konstatiert: "Vergangene Saison haben wir es besser gemacht. Dieses Jahr hatten wir eine sehr schwierige Gruppe und wenn man in den ersten zwei oder drei Spielen einen Fehler macht, ist es sehr schwierig."
Dennoch glaubt er, dass sich seine Mannschaft in der nächsten Saison verbessern wird und zieht Borussia Dortmund als Beispiel heran, wie solch ein Fortschritt aussehen kann. Die Champions League könne seltsam sein, so der 48-Jährige weiter. Vergangenes Jahr sei Dortmund als Vierter in der Vorrunde ausgeschieden, dieses Jahr seien die Borussen für ihn eine Mannschaft, die wahrscheinlich die Champions League gewinnen könne.
Mancini: Hauptaugenmerk auf der Premier League
Mit einem Sieg beim BVB hätte City sich noch für die Europa League qualifiziert. Auch wenn Mancini dies gerne geschafft hätte, könnte das europäische Ausscheiden auf allen Ebenen im Kampf um den Premier-League-Titel hilfreich sein, wie er betonte: "Natürlich kann uns das helfen die Premier League zu gewinnen, da wir nicht in der Europa League spielen."
Jetzt ist die Premier League Citys Hauptaugenmerk. Am Sonntag steigt dort das Spitzenspiel gegen Tabellenführer und Stadtrivale Manchester United. Wir haben fünf Tage um unsere Stärke wiederzuerlangen und dann denke ich nicht, dass es ein Problem geben wird, zeigte sich der Italiener zuversichtlich.
Sascha Schuler
