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1. Manchester City gewinnt Premier League-Spiel bei Arsenal
Von: Daniel Raecke
Datum: 13. Januar 2013, 19:00 Uhr
Format: Artikel
Diskussion:
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Manchester City gewinnt Premier League-Spiel bei Arsenal

Carols Tévez, Arsenal, Manchester City, Jack Wilshere
Carlos Tévez läuft Arsenals Jack Wilshere davon

Arsène Wenger musste die erste Heimniederlage seiner Gunners gegen Manchester City seit 38 Jahren mitansehen. Damit konnten die Gäste eine Vorentscheidung im englischen Titelrennen verhindern. 

 Aber Arsenal, mit 21 Punkten Rückstand auf Platz eins kein Spitzenteam im engeren Sinne mehr, muss nun um Platz vier zittern. Vor dem Anpfiff war "ein verdächtiges Paket" in der Nähe des Stadions gefunden worden, weshalb die Polizei das Gebiet um die Spielstätte herum weiträumig abgesperrt hatte. Die Sicherheitsmaßnahme wurde jedoch rechtzeitig vor Spielbeginn wieder aufgehoben, so dass die Fans, die von den horrenden Eintrittspreisen nicht abgeschreckt worden waren, vor 16 Uhr Ortszeit ihre Plätze einnehmen konnten. Viele City-Anhänger hatten es jedoch abgelehnt, mehr als 60 Pfund für Tickets in der Ecke des Grounds auszugeben.

Per Mertesacker musste die ersten Minuten des Spiels von der Bank aus verfolgen, Thomas Vermaelen rückte für den Deutschen in die Innenverteidigung. Außerdem brachte Arsène Wenger Abou Diaby, Alex Oxlade-Chamberlain und Lukas Podolski für den verletzten Mikel Arteta, Aaron Ramsey und Olivier Giroud. Bei City kehrte der zuletzt im FA Cup geschonte Joe Hart für Costel Pantilimon zurück ins Tor und Matija Nastasic spielte für Joleon Lescott als Abwehrpartner von Vincent Kompany. Sergio Agüero fehlte weiter verletzt, Mario Balotelli blieb über 89 Minuten auf der Bank und kam nur noch zu einem Kurzeinsatz.

Nach nicht einmal zehn Minuten war eine Vorentscheidung im Spiel gefallen. Nicht, weil Schiedsrichter Mike Dean einen Strafstoß verhängt hatte, nachdem Laurent Koscielny sich an Edin Dzeko festgehalten hatte wie ein ängstliches Kind an seinem ersten Kindergartentag an seinen Eltern. Denn der Umschlungene schoss entgegen allen Bauernregeln selbst und scheiterte an einer Kombination von Innenpfosten und Wojciech Szczesny. Sondern, weil Dean neben dem völlig unumstrittenen Elfmeter auch noch die Vereitelung einer klaren Torchance ausgemacht hatte und Koscielny vom Platz stellte.

Per Mertesacker - nach 12 Minuten im Spiel

In Unterzahl stellte Wenger schnell um und brachte Mertesacker dann doch wieder in die Mannschaft, der arme Oxlade-Chamberlain musste unverschuldet schon nach 12 Minuten vom Feld. Aber auch mit Mertesacker dauerte es nur neun Minuten, bis City seine numerische Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel zum Tragen brachte. Ein von Gareth Barry kurz ausgeführter Freistoß kam zu David Silva, dann zu Carlos Tévez. Der Argentinier täuschte mit seiner lethargischen Körpersprache alle, ehe er aus dem Fußgelenk einen brillanten Steilpass auf James Milner spielte, der mit einem wunderbaren Schuss in den langen Winkel traf.

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