Ausgerechnet der vorübergehend von Olympia verbannte Algerier Taoufik Makhloufi hat in London die Goldmedaille über 1500 Meter gewonnen. Der 24-Jährige siegte in 3:34,08 Minuten vor dem Amerikaner Leonel Manzano, der 3:34,79 Minuten lief. Bronze holte der Marokkaner Abdalaati Iguider in 3:35,13 Minuten. Makhloufi setzte früh den Schlusssprint an und konnte auch von den favorisierten Kenianern nicht eingeholt werden. Kenia blieb letztlich sogar ganz ohne Medaille. Makhloufi war zunächst von den Spielen ausgeschlossen worden, weil er den 800-Meter-Vorlauf abgebrochen hatte. Einige Stunden später revidierte der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) seine Disqualifikation. Der Berliner Carsten Schlangen, Vize-Europameister von 2010, war im Halbfinale ausgeschieden.



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