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Die Personalnot beim FC Bayern ist derzeit so groß, dass sogar ein Testspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach wegen "unvorhergesehener Verletzungsprobleme" abgesagt werden musste, wie auf der Homepage der Münchner geschrieben wird. "Wenn die Bundesligamannschaft des FC Bayern zu einem Freundschaftsspiel angekündigt ist, dann sollen dort auch die bekannten Spieler antreten", begründete Matthias Sammer.
Luiz Gustavo als Linksverteidiger-Alternative
Trainer Heynckes wird in den nächsten Tagen und Wochen noch viel experimentieren müssen. Vor allem der Ausfall von gleich zwei Linksverteidigern will kompensiert werden. Neuzugänge lehnte der Coach bereits ab, das temporäre Loch solle mit Bordmitteln gestopft werden. Im Notfall müsste Philipp Lahm zurück auf links wechseln. Doch das wäre wohl der äußerste Notfall.
Denn da Lahm und Robben auf der rechten Seite ein meist gut harmonierendes Duo bilden, wird wohl wie in den letzten drei Testspielen Luiz Gustavo diese Rolle anzuvertraut. Heynckes lobte via Club-Homepage vor allem Gustavos Offensivdrang. "Das kann funktionieren. Für mich ist das eine Sache des Einspielens, der Identifikation mit der Position", ist sich Heynckes sicher. "Das hat er gar nicht schlecht gemacht, ganz im Gegenteil."
Heynckes kritisiert vollen Terminplan der Bayern
Weniger zufrieden waren Heynckes und auch Sammer dagegen mit den neuerlichen Störfeuern von Uli Hoeneß, der Mario Gomez vor dessen verletzungsbedingtem Ausfall öffentlich hart kritisiert hatte und damit zusätzlich Unruhe bei den Bayern entfacht hatte. "Dass Mario öffentlich kritisiert wird, lassen wir nicht zu", ging Sammer bei Sat.1 auf Konfrontationskurs zum Präsidenten. Hoeneß habe zwar "alle Rechte", aber "so richtig hat uns das nicht gefallen".
Auch Heynckes kritisierte seinen alten Kumpel Uli. Hoeneß hatte zuvor nachgeschoben, Gomez lediglich anstacheln zu wollen. Heynckes meinte aber dazu nur: "Früher konnte man einen Spieler mit so etwas noch einmal motivieren, das ist heute vorbei."
Es war aber nicht die einzige Kritik, zu der sich der Trainer hatte hinreißen lassen. Auch gegen den engen Terminplan wetterte er. "Die Spieler müssen zu Kräften kommen, etwas, was beim FC Bayern mit den vielen Terminen und der China-Reise sehr schwierig ist", schimpfte der Trainer und wird derzeit sicherlich etwas neidisch in Richtung Klopp nach Dortmund schauen.




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