Trotz des immensen Trainerverschleißes von Hertha BSC in der jüngsten Vergangenheit hat Jos Luhukay keine Angst vor seinem neuen Job in Berlin. "Das macht mir keine Sorgen", sagte der Niederländer der Bild. Der 48-Jährige hatte am Donnerstag einen Zweijahresvertrag bei dem Fußball-Bundesligisten unterschrieben. Von den Chaos-Monaten in Berlin will er sich ebenso wenig beeinflussen lassen. "Wenn ich am 24. Juni bei Hertha anfange, schaue ich nicht zurück. Ich kann nicht beurteilen, was in der Vergangenheit passierte. Ich schaue nach vorn", ergänzte er. Luhukay wird der vierte Cheftrainer innerhalb eines Jahres sein, den Michael Preetz zu Hertha holt. Der Manager steht in Berlin unter Druck, weil er für die sportliche Misere verantwortlich gemacht wird. Von seiner jüngsten Neuverpflichtung bekam Preetz bereits Rückendeckung. "Wir gehen das gemeinsam an", sagte Luhukay der B.Z. "Wir werden den Kader durchgehen und Entscheidungen treffen. Ich bin sehr positiv gestimmt, was die Zukunft von Hertha angeht." (dpa)
