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Verletzungsbedingt musste der BVB auf Mario Götze und Sven Bender verzichten, im defensiven Mittelfeld begann dafür Moritz Leitner, die offensive Dreierreihe schmückte diesmal Perisic. Doch die frühe Entscheidung zugunsten des haushohen Favoriten hatte viel mehr mit der Ein- denn mit der Aufstellung zu tun.
Die Dortmunder traten von der ersten Minute an auf, wie es sich für einen Bundesligisten bei einem drei Klassen tiefer spielenden Gegner gehört. Nur einmal konnten sich die Kieler im ersten Durchgang wirklich gefährlich zum BVB-Gehäuse durchspielen, nach toller Vorarbeit von Fiete Sykora scheiterte Stürmer Marc Heider an Langerak (8.).
Lewandowski beweist seinen Torriecher
Da stand es auch noch 0:0, drei Minuten später stellte die Borussia die Weichen frühzeitig Richtung Halbfinale: Nach einer zu kurz geklärten Flanke brachte Perisic den Ball mit einem Seitfallzieher zurück ins Zentrum, im Rücken der Abwehr hatte sich Lewandowski gelöst und konnte freistehend einschieben.
Der zweite Treffer war eine Kopie des Führungstreffers im letzten Bundesliga-Spiel gegen Nürnberg, auch wenn der Pass in die Tiefe von Sebastian Kehl nicht ganz die Qualität des Zuspiels von Leitner hatte. Der Kapitän bediente wieder den schnellen Lukasz Piszczek, der Pole legte den Ball in den Rücken der Abwehr und Kagawa hatte die freie Auswahl (18.).
Die Dortmunder hatten die Pflicht damit früh erfüllt, so verlief dann auch der Rest der ersten Halbzeit. Der BVB dominierte das Geschehen, hatte viel mehr Ballbesitz und stand defensiv sicher. Einzig in der Vorwärtsbewegung wollte nicht mehr allzu viel gelingen, Kagawa setzte einen Lupfer über das Tor (22.) und auch Leitner zielte nach einer Ecke zu hoch (34.).
Zwei späte Tore machen es deutlich





