Ein kleiner Sprung für ihn auf dem Platz, ein großer in die Geschichtsbücher der NBA - 2:45 Minuten waren im zweiten Viertel zwischen den Golden State Warriors und Miami Heat noch zu spielen, als LeBron James mit einem Jumper die 20.000-Schallmauer durchbrach.
Zuvor hatte er in der Partie bereits die 5000-Assists-Marke geknackt. Im illustren Club derjenigen, die gleich beide Marken knacken konnten, ist James nun das 13. und mit 28 Jahren und 17 Tagen gleichzeitig auch jüngste Mitglied aller Zeiten. Aber in relativ jungem Alter große Bestmarken aufzustellen, ist der Star der Miami Heat ja gewohnt. Schließlich war er bereits jüngster Rookie of the Year, der jüngste Scorer, der die 1000 und 10.000 Punkte-Marke überspringen konnte und zudem noch jüngster MVP des All-Star-Games aller Zeiten.
"Das ist ein großartiger Moment. Er ist ein ganz besonderer Typ, ein besonderer Spieler. So einen gibt es nur einmal in jeder Generation", zollte Miami-Coach Eric Spoelstra via espn.com seinem Superstar Respekt. Beim völlig mühelosen 92:75-Erfolg über die ohne Steph Curry offensiv weitgehend überfordert wirkende Golden State Warriors war James mit 25 Punkten, sieben Rebounds und zehn Assists zudem der spielentscheidende Mann. Die Revanche für die knappe 95:97-Niederlage Ende Dezember in Miami war geglückt.
"Das war schon enttäuschend", gestand Warriors-Coach Mark Jackson ein. "Aber wir haben auch gegen ein Team gespielt, dass sich genau daran erinnert hat, was in South Beach passiert war und sie wollten ein Statement setzen, individuell, aber auch kollektiv - genau das, was große Spieler eben so tun."
Dallas Mavericks schlagen die Rockets
Die Dallas Mavericks haben derweil den vierten NBA-Sieg in Serie gefeiert. Der Champion von 2011 setzte sich vor 20.147 Zuschauern im American Airlines Center gegen die Houston Rockets 105:100 durch. Nowitzki erzielte 19 Punkte. Bei den Rockets blieben die Hoffnungsträger James Harden (20 Punkte) und Jeremy Lin (19) unter ihren Möglichkeiten.
Houston entwickelt sich immer mehr zum Lieblingsgegner der Mavericks. Gegen das derzeit offensivstärkste Team der Liga hat Dallas seit neun Spielen nicht mehr verloren. Die Rockets liegen jedoch noch immer mit 21 Siegen bei 19 Niederlagen deutlich vor Dallas (17 Siege, 23 Niederlagen) auf Platz acht im Westen.
Nächster Gegner der Mavs ist am Samstag Spitzenreiter Oklahoma City Thunder. Der Vorjahresfinalist baute seine Siegesserie auf fünf Spiele aus. Beim 117:97 gegen die Denver Nuggets überzeugte Russell Westbrook mit 32 Punkten.
