Der italienische Traditionsverein steht unter genauer Beobachtung der UEFA. Sogar ein Ausschluss von der Europa-League ist möglich.
Nachdem es in der Vergangenheit häufig zu rassistischen Vorfällen durch Anhänger von Lazio Rom gekommen ist, wurde der Verein nun mit einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft. Die Strafe wurde für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.
Antisemitische Gesänge
Ausschlaggebend waren Vorkommnisse beim Europa-League-Spiel im November gegen Tottenham Hotspur. Laut UEFA soll der Spruch Juden Tottenham auf Deutsch skandiert und ein Banner mit der Aufschrift Freies Palästina gezeigt worden sein.
Jetzt kann man nicht mehr scherzen. Wir müssen rassistische Fans isolieren", sagte Lazio-Boss Claudio Lotito zur UEFA-Entscheidung und betonte, dass man alles zur Rassismus-Bekämpfung im Stadion unternehmen werde.
Bereits im September hatte der Verein 40.000 Euro Strafe zahlen müssen, nachdem die Tottenham-Spieler im ersten Aufeinandertreffen mit Affenlauten verhöhnt worden waren.
Gegen Gladbach unter genauer Beobachtung
Nun wurde dem Verein ein Ausschluss aus dem europäischen Wettbewerb angedroht. Damit steht der Verein aus Rom bei den Europa-League-Begegnungen gegen Borussia Mönchengladbach (14./21. Februar) unter genauer Beobachtung der UEFA-Kommissare.
