Mit einer Doppelführung für Ford ist die erste Etappe des zehnten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in Wales zu Ende gegangen. Der finnische Vorjahressieger Jari-Matti Latvala sicherte sich den Tagessieg mit 12,1 Sekunden Vorsprung vor seinem norwegischen Teamkollegen Petter Solberg. "Ich habe am Nachmittag richtig attackiert. Mein Ziel war es, am Ende einen guten Vorsprung herauszufahren. Das ist mir gelungen", sagte Latvala. Mehr zu kämpfen hatte auf den walisischen Waldwegen Weltmeister Sébastien Loeb aus Frankreich im Citroen DS3. Der sechsfache Saisonsieger musste sich nach sechs von insgesamt 19 Schotterprüfungen mit dem dritten Platz (Rückstand: 21,3 Sekunden) begnügen. "Die Pisten waren so schmierig, dass ich dem Tempo der beiden Ford nicht so recht folgen konnte", gestand Rekord-Champion und WM-Spitzenreiter Loeb, der nach neun von 13 WM-Läufen die Fahrerwertung vor seinem Citroen-Teamkollegen Mikko Hirvonen anführt. Der Finne ist im Zwischenklassement in Wales Fünfter.
