Die internationale Presse beschäftigt sich mit dem Dopingvorwürfen von Lance Amrmstrong. So schreibt die New York Daily News: "Der Absturz von Lance Armstrong hat gerade erst begonnen." Der Boston Herald meint: "Der tiefe Fall von Armstrong ist schwindelerregend." Und auch in Spanien ist der Radsportler das Thema. Die Marca schreibt: "Dass Lance Armstrong sich am Ende nicht mehr gegen die Doping-Vorwürfe verteidigen wollte, scheint berechtigt zu sein: Er war niemals bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Die von der US-Anti-Doping-Agentur USADA auferlegte Strafe ist lediglich auf Erklärungen und Verdachtsäußerungen basiert. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Organen, die den Fall Armstrong in ein wahres Durcheinander verwandelt haben. Die USADA-Entscheidung dient nur dazu, die Situation zu verpesten." Auch El País hat eine Meinung zu Armstrong: "Das Erstaunlichste an der Sache ist im Grunde genommen, dass ein Mensch, der sich immer als ein geborener Kämpfer ausgezeichnet hat, jetzt den Kampf aufgibt. Er war außerdem ein intelligenter Kämpfer. Er wird für immer der Größte sein." El Mundo: "Erneut ist ein Meister im Sumpf des verdorbenen Radsports zerstört worden. Die Situation ist derartig grotesk, dass mehrere seiner Tour-Siege jenen Radfahrern anerkannt werden können, die wegen Doping bestraft worden sind, darunter Jan Ullrich und Ivan Basso." Die Neue Zürcher Zeitung: "Der tiefe Fall von Lance Armstrong - Er galt bis vor kurzem als Übermensch, nun gilt er als größter Sportbetrüger: Dass Lance Armstrong den Hodenkrebs besiegt, ehe er siebenmal die Tour de France gewinnt, macht ihn zum Auferstandenen. Auch darum fällt es vielen Menschen so schwer, ihn für seine Dopingvergehen zu verurteilen."
