Routine hilft auch bei müden Beinen nicht: Die Los Angeles Lakers kamen bei der ausgeruhten Oklahoma City Thunder unter die Räder. Und auch die Boston Celtics mussten sich in ihrem Conference Semifinal den Philadelphia 76ers geschlagen geben.
Die Los Angeles Lakers und Boston Celtics haben jeweils 17 Meisterschaften, bei beiden Teams regiert eher die Routine und beide haben ihre Spiele in den Conference Semifinals der NBA-Playoffs verloren. Während die Lakers gegen die ausgeruhten Jungspunde der Oklahoma City Thunder in deren Halle mit 90:119 untergingen, gestalteten die Celtics ihre Partie gegen die Sixers spannend und verloren mit 81:82.
"Sie haben uns geschlagen. Man kann Vieles sagen, dass dies eine Playoff-Serie ist, es sieben Spiele gibt oder was auch immer...", zitierte espn.com Lakers-Coach Mike Brown. "Doch dies sind die Playoffs, wir müssen hier hinkommen und gut spielen. Und das haben wir nicht." Weder Kobe Bryant noch Andrew Bynum, die auf jeweils 20 Punkte kamen, konnten gegen die glänzend aufgelegte Thunder bestehen.
Oklahoma Citys großer Vorteil waren acht Tage Ruhepause nach einer anstrengenden Saison. Und sie beantworteten die Fragen, ob sie dadurch nicht eingerostet waren, eindrucksvoll. Sogar so eindrucksvoll, dass sie zeitweise auf 35 Punkte davonzogen und ihre Topscorer Kevin Durant (25 Punkte/8 Rebounds) und Russell Westbrook (27/7/9 Assists) im letzten Viertel auf die Bank schicken konnten.
Und: Das Team mit im Schnitt 16,4 Ballverlusten, den meisten der regulären NBA-Saison, gab lediglich vier Mal den Ball an das gegnerische Team ab. "Das ist großartig", freute sich Coach Scott Brooks gegenüber espn.com. "In manchen Spielen hatten wir vier Turnover in den ersten sechs Minuten."
Buhrufe gegen den Weltfrieden





