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Kurze Zitterpartie an der 18Der Abschlag landete prompt im Bunker und nun hatte Siem tatsächlich noch einmal richtig Stress. Ein Schlag über das Wasser auf das Grün war aus dieser Lage nicht denkbar und so legte er zunächst auf das Fairway ab. Nun kam alles auf den dritten Schlag an.
Bloß nicht ins Wasser lautete die Devise und der Druck war Siem anzusehen. Mehrfach prüfte er den Wind und setzte neu zum Schlag an. Mit Erfolg, er setzte den Ball sicher aufs Grün. Erleichtert genoss er den Applaus der Fans und ballte die Faust.
Noch war die Arbeit zwar nicht ganz erledigt, aber als Flight-Partner Henrik Stenson seine letzte Siegchance mit einem katastrophalen Chip ins Wasser und einem folgenden Triple-Bogey verspielt hatte, machte Siem den Sack zu. Der Par-Putt ging knapp vorbei, da aber auch das einzige Bogey des Tages nichts an seinem Sieg änderte, strahlte er danach über das ganze Gesicht.





