Nach nur 57 Tagen ist das Kapitel Krassimir Balakov beim 1. FC Kaiserslautern beendet. "Wir haben die abgelaufene Spielzeit in den zurückliegenden Wochen intensiv analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir für die neue Saison einen kompletten Neustart benötigen, erklärte Vorstandschef Stefan Kuntz am Nachmittag. Zuvor hatten sich der FCK und Balakov auf eine einvernehmliche Auflösung des bis 30. Juni 2013 gültigen Vertrages geeinigt. "Der Cheftrainer ist die zentrale Personalie für die sportliche Strategie und der Schlüssel für den sportlichen Erfolg des Vereins, meinte der frühere Nationalspieler. Nach dem Rausschmiss Balakovs soll nun die Mannschaft durchforstet werden: Einige Großverdiener sollen den auf zehn Millionen Euro zusammengestrichenen Spieleretat nicht mehr belasten. So scheint die Zukunft von Kapitän Christian Tiffert, Pierre de Wit sowie den vom FSV Frankfurt zurückkehrenden Ilijan Micanski und Chadli Amri ungewiss. Auch Itay Shechter, Richard Sukuta-Pasu und Anthar Yahia sind Abschiedskandidaten. Als Neuzugänge kann der neue Trainer mit Albert Bunjaku vom 1. FC Nürnberg und Mimoun Azaouagh vom VfL Bochum planen. (dpa)
