Kölns Stürmer Anthony Ujah trauert nach dem Abschied von FC-Trainer Holger Stanislawski und lobt dessen Umgang mit den Spielern. Seine eigene sportliche Zukunft ist unterdessen weiterhin ungeklärt.
Nur ein Jahr lang war Holger Stanislawski als Trainer beim 1. FC Köln tätig - völlig überraschend hat er um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Mit dem 3:0-Sieg seiner Mannschaft am letzten Spieltag gegen den FC Ingolstadt war seine Amtszeit offiziell beendet.
Innerhalb der Mannschaft schmerzt der Abgang von "Stani" offenbar sehr. "Der Trainer ist für viele Spieler ein Freund, fast wie ein Vater", erklärte Anthony Ujah. Auch deshalb sei er persönlich "sehr traurig", dass sich die Wege nun trennen.
Bereits knapp eine Woche vor dem letzten Saisonspiel hatte der Trainer der Mannschaft seine Entscheidung mitgeteilt. "Ich war bei der Besprechung dabei, als er die Gründe genannt hat, aber ich war so traurig, dass ich kaum zugehört habe", beschreibt Ujah die Situation.
Ujahs Leihe endet im Sommer
Dabei wäre es auch bei einem Verbleib von Stanislawski gut möglich gewesen, dass der Nigerianer sich zum Saisonende von seinem Trainer hätte verabschieden müssen. Denn Ujah ist an den FC lediglich ausgeliehen - ab Sommer gilt dann wieder der Vertrag beim FSV Mainz 05.
Ob der 22-Jährige aber tatsächlich an den Bruchweg zurückkehrt, ist derzeit noch unklar. "Ich habe oft gesagt, wie wohl ich mich in Köln fühle. Jetzt fahre ich zur Nationalelf und dann wird man sehen, was passiert", sagte der Torjäger am Wochenende.
Autor: Susanne Schranner
