Die Kölner Haie haben beim ERC Ingolstadt die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen, behaupteten aber dennoch die Tabellenführung in der DEL vor den Augsburger Panthern. Beim Treffen der Goc-Brüder in Hannover jubelten am Ende die Adler.
Ein Grund für die Niederlage der Haie war schnell gefunden. Fünfmal standen die Kölner in Unterzahl auf dem Eis, dreimal klingelte es dann im Kasten von Youri Ziffzer, der den verletzten Danny aus den Birken vertrat.
"Wenn man gegen eine Mannschaft wie Ingolstadt mit drei Spielern auf dem Eis steht, fallen Tore. Danach hat Ingolstadt gut verteidigt und Gordon hat gut gehalten. Da war es sehr schwierig für uns", analysierte Haie-Coach Uwe Krupp auf der Homepage der Kölner.
Drei Überzahltore für den ERC im ersten Drittel
Im ersten Drittel hatte Ingolstadt gleich zweimal eine eine 5:3-Situation und schloss diese jeweils mit Treffern durch Joseph Motzko und John Laliberte erfolgreich ab. Der ERC egalisierte damit jeweils den Rückstand durch die Treffer Kölner Treffer von Alexander Weiß und Philip Gogulla.
Adler Mannheim siegen in Hannover
Die Adler Mannheim haben das Aufeinandertreffen der drei Goc-Brüder in der DEL für sich entschieden. Das Team von Marcel und Nikolai Goc entschied die Partie gegen den Tabellenvorletzten Hannover Scorpions mit ihrem Bruder Sascha mit 4:3 (2:1, 0:0, 1:2) nach Penaltyschießen für sich.
Sascha Goc hatte mit einem Schlagschuss nach 51 Minuten das 3:2 für die Niedersachsen besorgt, doch sein derzeit von der NHL ausgesperrter Bruder Marcel sorgte knapp fünf Minuten vor dem Ende nach gewonnenem Zweikampf gegen Sascha in Unterzahl für das 3:3. Im Penaltyschießen hatte der Kanadier Yannick Lehoux die besten Nerven und sicherte den Adlern den zweiten Punkt.
Augsburger Panther punkten bei der DEG
Augsburg zog vor 3800 Zuschauern in Düsseldorf schnell mit 3:0 in Front, doch konnte die DEG bis Mitte des zweiten Drittels zum 3:3 ausgleichen. Im Schlussgang münzten die Augsburger ihre Überlegenheit auch in Treffer um, mussten aber bis zur Schlussminute zittern, als Mario Valery-Trabucco mit einem Empty-Net-Treffer traf.
