Angelique Kerber und Sabine Lisicki präsentieren sich in Wimbledon derzeit in hervorragender Verfassung. Nach guten Matches haben sie das Achtelfinale erreicht, wo Lisicki jetzt auf eine Gegnerin trifft, mit der sie noch eine Rechnung offen hat.
Nahezu im Gleichschritt haben Sabine Lisicki und Angelique Kerber den Einzug ins Achtelfinale und damit in die zweite Woche von Wimbledon geschafft. Beide ließen sich in ihren Drittrundenmatches auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen, überzeugten kämpferisch, aber auch spielerisch.
Den Anfang hatte Lisicki gemacht, die gegen Sloane Stephens (USA) den nächsten Schritt aus ihrem Formtief, das auf eine langwierige Knöchelverletzung gefolgt war, getan hatte. Beim 7:6 (7:5), 1:6, 6:2-Erfolg hatte Lisicki zwar einige Mühe gehabt, beeindruckte aber nicht nur durch eine starke Aufholjagd im Tiebreak des ersten Satzes, sondern vor allem nach dem zwischenzeitlichen Satzausgleich mit einem bärenstarken dritten Satz.
Dort nahm sie Stephens, die zuvor mächtig aufgedreht hatte, durch aggressives und druckvolles Spiel den Wind aus den Segeln und darf sich nun im Achtelfinale auf die Neuauflage des Halbfinalmatches von vor einem Jahr gegen Maria Sharapova freuen. Die russische Weltranglistenerste setzte sich 6:1, 6:4, gegen Hsieh Su-Wei aus Taiwan durch.
"Bine hat absolut nichts zu verlieren gegen die Spielerin der Stunde", sagte Rittner. "Ich freu' mich darauf. Es ist immer eine große Herausforderung, gegen Maria zu spielen. Auch wenn sie jetzt mit viel Selbstvertrauen von den French Open kommt", meinte Lisicki, die im Vorjahr glatt in zwei Sätzen den Kürzeren gezogen hatte und im direkten Vergleich mit 1:3 hinten liegt. Doch Sharapova wird die Deutsche trotzdem nicht unterschätzen. "Das wird ein hartes Stück Arbeit", sagte der Superstar respektvoll über die Berlinerin, "sie ist eine sehr gute Rasenspielerin".





