Nach der harschen Kritik von Olympia-Fechterin Imke Duplitzer am generellen Zustand des deutschen Leistungssports will Gordon Rapp die Konzentration seiner Athleten schnell wieder auf die London-Spiele gerichtet wissen. "Wir machen jetzt Olympia. Ich beteilige mich nicht an Marketingmaßnahmen. Und ich mache mir über diesen Artikel und dieses Interview keine Gedanken", sagte der Präsident des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) der Nachrichtenagentur dpa. Verbandssanktionen gegen Duplitzer schloss der Heidelberger Anwalt aus. "Es könnte sich um ein Buch handeln", meinte Rapp zu seiner bewusst vorsichtig gewählten Formulierung "Marketingmaßnahmen". Imke Duplitzer wird möglicherweise noch während der Sommerspiele ein Buch mit dem Titel "Helden-Haft" präsentieren.
