Ein Jetlag, der Schalfmangel, der Diebstahl seiner Golfschuhe? Martin Kaymer hätte mehrere Gründe nennen können, dass er den Cut bei den BMW International Open nicht geschafft hat. Bernhard Langer und Marcel Siem bleiben im Rennen.
Martin Kaymer ist beim Heimatturnier in Pulheim bei Köln nach zwei Runden ausgeschieden. Bernhard Langer überraschte und liegt wie Marcel Siem fünf unter Par. Der führende Schwede Joel Sjöholm spielte in zwei Tagen elf unter Platzstandard.
Schlafmangel und Diebstahl bei Kaymer
Zu wenig Schlaf und zu viele Sponsorentermine: Der Rheinländer Martin Kaymer hat ausgerechnet beim einzigen deutschen Turnier in seiner Heimat die beiden Schlussrunden verpasst. Der 27-Jährige aus Mettmann spielte am Freitag eine 73er Runde auf dem Par-72-Platz bei den BMW International Open in Pulheim und scheiterte mit insgesamt 144 Schlägen um einen Schlag am Cut. "Es tut mir leid für die Fans im Umkreis", sagte der gefrustete Kaymer, der nur noch eins wollte: "Schlafen, schlafen, schlafen".
Seine Schwäche war an beiden Tagen des mit zwei Millionen Euro dotierten Turniers der Europa-Tour vor allem das Puttspiel. Zudem wurden ihm in der Nacht aus seinem Schrank im Umkleideraum des GC Gut Lärchenhof die Golfschuhe gestohlen. Er ging mit einem Ersatzpaar auf die Runde, allerdings ohne seine medizinischen Einlagen. "Wenn ich kein Deutscher wäre, würde ich das Turnier direkt nach den US Open nicht spielen", meinte Kaymer, der mehr mit dem Jetlag kämpfte als vorher angenommen. Zwar startete er mit vier Birdies am Stück, ließ dann aber nach und leistete sich einen Doppel-Bogey. "Es wäre ideal, wenn das Turnier direkt vor den British Open im Juli sein könnte."
Siem und Langer schaffen Cut





