Gegenüber der Bild hat sich Karl-Heinz Rummenigge über die Abgaben an Spielerberater beschwert: "Es ist absurd, dass die Clubs die Spielerberater zahlen. Eigentlich müssten das die Spieler tun. Denn die Berater erbringen eine Leistung zugunsten des Spielers, nicht des Vereins. Aber trotzdem zahlen die Clubs! Dortmunds Hans-Joachim Watzke stimmte dem zu, während Horst Heldt (Schalke), Klaus Allofs (Bremen) und Peter Frymuth (Düsseldorf) schon über eine Lösung nachdenken. Diese könnte eine Gebührenordnung beinhalten. Bisher kassieren die Spielerberater zwischen 10 und 15 Prozent der Transfersumme. Experten schätzen die Provisionen der Berater aus den Wechseln der vergangenen Saison auf circa 80 Millionen Euro. Spielerberater Gerd vom Bruch (Helmes,ter Stegen) äußerte sich gegenüber bild.de zu den Gedanken der Club-Bosse: "Will ein Verein einen Spieler unbedingt, tut er alles dafür. Dann wird dem Berater ein Auftrag erteilt -und gezahlt."
