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Datum: 08. Februar 2013, 22:27 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
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Kaiserslautern sichert souverän den Relegationsplatz

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Markus Karl ließ sich feiern

Kaiserslauterns Neuzugang Markus Karl eröffnete mit einem Traumtor am Betzeberg das 3:0 der Roten Teufel gegen das abstiegsbedrohte Dynamo Dresden, bei dem Peter Pacult weiter auf seinen ersten Sieg wartet.

Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern hat auch sein zweites Spiel im Kalenderjahr 2013 gewonnen und damit die Konkurrenz im Kampf um Platz drei in der 2. Bundesliga auf Distanz gehalten. Die Pfälzer bezwangen im Freitagabendspiel Dynamo Dresden verdient mit 3:0 (2:0).

Im Duell zweier Traditionsvereine setzte der Aufstiegsaspirant aus dem Südwesten nach etwas holprigem Beginn die spielerischen Glanzlichter und war durch die Tore von Markus Karl und Mohammadou Idrissou bereits zur Pause klar auf der Siegerstraße. Publikumsliebling Erwin "Jimmy" Hoffer war es vorbehalten, in der Schlussphase das Endergebnis zum lockeren Heimsieg herzustellen.

Im ersten Aufeinandertreffen beider Vereine seit 18 Jahren überzeugte Dresden kämpferisch, bot aber spielerisch zu wenig und droht nach dem siebten sieglosen Spiel in Folge den Anschluss an Platz 15 zu verlieren.

Kaiserslautern wartete mit vier Winter-Neuzugängen in der Startelf auf (Chris Löwe, Marcus Karl, Mitchell Weiser, Benjamin Köhler). Im Vergleich zum 1:0 bei 1860 München wechselte FCK-Trainer Franco Foda nur auf einer Position: Alexander Baumjohann spielte anstelle von Mimoun Azaouagh. Dresdens Neu-Trainer Peter Pacult schickte mit Tobias Jänicke und David Solga zwei Neue im Vergleich zum 0:0 gegen den MSV Duisburg aufs Feld.

Früher Druck der Hausherren

Die Roten Teufel setzten den Gast aus Sachsen früh unter Druck, wirkten in der Anfangsphase aber ideenlos. Erst nach rund 20 Minuten fanden die Hausherren besser ins Spiel. Dresden stand kompakt, beschränkte sich fast ausschließlich auf die Defensive.

In der 24. Minute gingen die Pfälzer durch einen strammen, aber für Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten nicht unhaltbaren Fernschuss von Markus Karl in Führung.

In der Folge wurden die Gäste mutiger, agierten aber oft fahrig und zeigten Schwächen im Zusammenspiel. Kaiserslautern nutzte die sich nun bietenden Räume und kam zu mehreren guten Gelegenheiten.

In der 40. Minute beendete FCK-Mittelstürmer Mohammadou Idrissou seine 602 Minuten währende Torflaute: Der Kameruner verwandelte eine sehenswerte Außenrist-Flanke Baumjohanns von der linken Seite aus sechs Metern locker mit dem Kopf. In der Folge spielte Kaiserslautern seine größere individuelle Klasse aus.

Hoffer beendet Dresdens Hoffnungen

Kaiserslautern blieb auch nach dem Seitenwechsel überlegen, ohne allzu viel investieren zu müssen. Diese Überlegenheit münzte der eingewechselte Hoffer in der 80. Minute zum 3:0 um: Der Österreicher wurde von Köhler mit einem Steilpass schön bedient und legte den Ball aus halblinker Position am chancenlosen Benjamin Kirsten vorbei ins Tor.

Die rund 35.000 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen unter der Leitung von Schiedsrichter Deniz Aytekin ein von beiden Mannschaften engagiert und zugleich fair geführtes Spiel, in dem die Heimmannschaft ihrer Favoritenstellung vollauf gerecht wurde und in dem der Gast aus Dresden offensiv kaum etwas zu Wege brachte.

Marco Heibel