Trainer Sven Kahlert rechnet offensichtlich nicht mit Konsequenzen nach einer für den 1. FFC Frankfurt enttäuschenden Frauen-Fußball-Saison ohne Titel. "Meine Person und auch der Trainerstab, wir haben einen Vertrag bis 2013", bekräftigte er nach der zweiten Finalniederlage des ehemaligen deutschen Branchenführers binnen weniger Tage. Nach dem 0:2 im Champions-League-Endspiel gegen Titelverteidiger Olympique Lyon am Donnerstagabend in München sagte Kahlert, er fürchte nicht um seinen Job. Auch der Trainerstab habe es allerdings nicht in dem Maße hinbekommen, eine Mannschaft zu haben, "die immer so erfolgreich spielt, wie alle das erwarten". Das DFB-Pokalfinale hatte der FFC am vorigen Samstag ebenfalls mit 0:2 gegen den FC Bayern München verloren. Die Chancen auf die erneute Teilnahme an der Champions League in der nächsten Saison sind äußerst gering. Der Rückstand auf den Bundesliga-Zweiten VfL Wolfsburg beträgt sechs Punkte bei nur noch zwei ausstehenden Spielen. Daher muss an diesem Sonntag in Wolfsburg der erste von zwei Siegen her. "Es wäre bitter, wenn wir mit diesem Kader in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielen könnten", meinte Nationalspielerin Melanie Behringer. (dpa)



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