Borussia Dortmund Jürgen Klopp fände Auszeiten super
Auszeiten im Fußball? Wenn es nach Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ginge, wäre die Einführung eines Time Outs eine überlegenswerte Sache. "Das gibt es beim Handball, beim Basketball, beim Football - und keinen stört's. Der Mannschaft mal kurz was erklären", erklärte Klopp in einem Interview mit dem Tagesspiegel.
Klopp: Neuer Pfeffer im Fußball
Eine Auszeit könnte den Fußball Klopps Meinung nach sogar noch interessanter machen. "Und was sagst du ihr, wenn der Gegner eine Auszeit nimmt und du brauchst sie im Moment gar nicht? Das könnte neuen Pfeffer ins Spiel bringen", so Klopp weiter. Für ihn wäre die Auszeit daher eine der sinnvollsten möglichen Regeländerungen.
zu "Jürgen Klopp spricht sich für Auszeiten im Fußball aus"
12 Kommentare
Letzter Kommentar:
tqmtqm schrieb am 20.08.2012 10:55
Hallo,Der Fußball gehört allgemein revolutioniert!
Das Anhalten der Uhr ist da in meinen Augen eine der wichtigsten und am einfachsten zu realisierenden Schritte. Dadurch fällt das endlos lange leidend am Boden liegen vieler Spieler weg (machen wir uns nix vor, so schlimm kanns meistens nicht gewesen sein). Außerdem nimmt man so den Schiri etwas aus der Schusslinie in Sachen maniuplation etc. Wenn nach 90 min Schluss ist kann man dem Schiri da wenig vorwerfen. Außerdem sind die Nachspielzeiten sowieso aus der Luft gegriffen(1.Halbzeit meistens maximal eine Minute, in der 2.Halbzeit in 90% der Fälle immer 3 Minuten)
Timeouts müssten halt auf eine kurze Zeit begrenzt sein(90 Sekunden?) und dürften nur einmal pro Team zu festgelegten Unterbrechungen wie z.B. Abstößen, Ecken, Freistößen, Einwürfen und bei Verletzungen eigener Spieler(bei gegnerischen wär es ja durchaus Unfair, da man dem Spieler evtl die Möglichkeit nimmt an der Besprechung teilzuhaben) nehmen.
Das dritte was ebenfalls ohne Umstände zu ändern wäre ist das abschaffen des passiven Abseits. Es führt oft zur Verwirrung und ist eine sehr pampige regelung. Viele Schiedsrichter, gerade in den tieferen Ligen bewerten Aktionen sehr oft falsch oder pfeifen sie bereits ab bevor man sieht wie sich der Spielzug entwickelt. Gewertet werden sollte nur der Spieler welcher den Ball annimmt (oder bzw bei Aktion wo offensichtlich nurnoch 1 Spieler in Frage kommt darf auch abgepfiffen werden bevor dieser 30m dem Ball hinterherjagt).
Der letzte Punkt in meinem Paket sind härtere Strafen fürs Meckern. Schiedsrichter haben es schwer genug, dabei geht es in Deutschland noch recht gesittet zu. Die Schiedsrichter verlieren stark an Autorität wenn man sieht wie ein Schiri sich ständig im Rückwärstgang bewegt weil 5-6 Leute auf ihn einbrüllen. In Spanien ist sowas ja bereits Alttag. Man darf auch nicht die Vorbildfunktion vieler Spieler als Idole der Jugend nicht vergessen, wenn man sich dann anschaut wie diese mit Autoritätspersonen umgehen braucht man sich nicht wundern, denn: "was die können kann ich schon lange!" Und nebenbei habe ich noch keinen Unparteiischen gesehen der seine Entscheidung anschließend zurückgenommen hat, also was soll der Zirkus.
Diese 4 Regeländerungen sind ohne teure Neuanschaffungen(Chip im Ball, Torkameras etc.) von der Bundesliga bis in die Kreisklasse C anwendbar. Sie würden das Spiel durchsichtiger und vor allem Fairer machen.
Nun muss man sich jedoch Fragen wos da hängt? Und warum man in jedem kleinen Sportblatt auf solche Ideen kommt während sich Leute die extra dafür angestellt sind sich nur deshalb ihren Hintern nicht plattsitzen können weil das ständige Geld-in-den-Arsch-geblase einfach nicht aufhören will.
tqmtqm
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