Jose Mourinho war für Manchester United ein Kandidat auf die Nachfolge von Trainer Sir Alex Ferguson. Die Red Devils fürchteten durch eine Verpflichtung des Portugiesen aber zu viel Instabilität und entschieden sich deshalb für David Moyes.
Wie ESPN berichtet, wurde bei United intensiv diskutiert, ob man Jose Mourinho verpflichten solle. Der Portugiese hatte zum Saisonende sein Amt bei Real Madrid niedergelegt, während Ferguson nach 26 Jahren als United-Trainer seine Karriere beendet hatte.
Der scheidende United-Geschäftsführer David Gill habe sich dem Bericht zufolge für Mourinho eingesetzt. Allerdings sei der Abgang des 55-Jährigen für die übrigen Verantwortlichen ein zusätzlicher Grund gewesen, um sich gegen den Portugiesen zu entscheiden.
Kein Mourinho-Transfer wegen Neustrukturierung?
Viele Verantwortliche waren demnach dagegen, in einer Phase der größeren internen Umstrukturierung mit Mourinho einen Trainer zu holen, der für seine kontroversen Entscheidungen bekannt ist. In der abgelaufenen Saison hatte Mourinho bei Real Madrid unter anderem den spanischen Nationaltorhüter Iker Casillas nach einer Verletzung als Stammtorwart abgelöst.
Uniteds neuer Trainer David Moyes dagegen stehe eher für die Stabilität, die der Verein jetzt braucht. Seit März 2002 war der Schotte Trainer des FC Everton, den er in der abgelaufenen Saison auf den sechsten Platz führte. Mourinho wird derweil als neuer Trainer bei seinem Ex-Klub FC Chelsea gehandelt, nachdem Real-Präsident Florentino Perez am Montag bekanntgab, dass The Special One den Verein nach der aktuellen Spielzeit verlassen wird..
Autor: Adrian Bohrdt
