Real Madrid-Trainer Jose Mourinho hat während der USA-Reise der Königlichen einen Vortrag vor etwa 150 US-Trainern der National Soccer Coaches Association of America gehalten. Dabei ging es um psychologische Tricks, die Mourinho gerne anwendet, um erfolgreich zu sein. "Das Bild, was man den Leuten von sich vermittelt, ist der schlechte Teil beim Übernehmen von Verantwortung", wird Mourinho bei espn zitiert. "Das ist etwas, das sie wissen müssen, wenn sie sich anders verhalten, als die anderen. Man kreiert negative Gefühle bei anderen, aber positive bei den eigenen Leuten." Weiter erklärte der Portugiese: "Wenn man ein Leader sein will, darf man das auch nicht vergessen. So mache ich das auch. Mir ist es egal, was andere Leute von mir denken." Dabei würde er auch seine Spieler permanent unterstützen. "In den großen Clubs gibt es immer Druck und ich zeige meinen Spieler, wie damit umzugehen ist und wie sie davon lernen können. Für mich ist es auch kein Problem, meine Emotionen auszuleben einem Spieler einen Kuss zu geben, mit ihm zu weinen, ihn zu kritisieren. Das gehört alles zu einer Familie dazu." Wichtig wäre es zudem, dass alle an einem Strang ziehen würden. "Eine Gruppe kann man kontrollieren, aber ich will dabei nicht sagen, dass ich einen ganzen Club kontrollieren will. Ich sage ja auch immer, ich habe keine Kontrolle über mein eigenes Haus die hat meine Frau."
