Die UEFA beorderte Joachim Löw zur Pressekonferenz und der Bundestrainer folgte. Er warnte vor starken Dänen und sieht die Kroos-Kritik gelassen. Für Jerome Boateng soll entweder Lars Bender oder Benedikt Höwedes auflaufen.
Joachim Löw wird beim Spiel gegen die unbeschwerten Dänen kein Risiko eingehen. "Spieler schonen wird es nicht geben. Das werde ich in einer Partie, in der es um sehr viel geht, nicht tun", erklärte der Bundestrainer am Samstag in Lwiw. Er warnte vor starken Dänen, die man bereits vor einigen Monaten in der Vorbereitung als sehr starkes Team gesehen habe.
"Wir wissen genau, dass wir noch nicht definitiv qualifiziert sind. Wir stehen vor einem sehr kniffligen Spiel", sagte Löw bei der offiziellen UEFA-Pressekonferenz, an der er auf Druck des Verbandes entgegen den DFB-Planungen doch teilnahm. Nachdem die Europäische Fußball-Union (UEFA) das Abschlusstraining beider Mannschaften zum Schutz des Rasens in der EM-Arena ins Ukraina-Stadion verlegt hatte, sollte Teammanager Oliver Bierhoff den Bundestrainer beim letzten Medientermin vertreten. Auf Druck der UEFA fügte sich der DFB.
Das plötzliche Vorrunden-Aus liegt als Drohung über dem dritten EM-Auftritt des deutschen Teams. "Wenn man sich die verschiedenen Rechenbeispiele vorführt, sieht man, dass es sehr schnell passieren kann", verdeutlichte Bierhoff. Trotz sechs Punkten könnte schon ein 0:1 oder 1:2 gegen die unbequemen Dänen das Turnier-Aus bedeuten, wenn Portugal das Parallelspiel gegen Holland gewinnt.
"Wir stehen vor einer sehr schwierigen Aufgabe, da auch Dänemark noch eine Chance hat", ermahnte Löw seine Spieler in jeder Teamsitzung. Der Gegner habe nichts zu verlieren. "Die Dänen haben selbst gesagt, sie können, sie müssen nicht. Sie können mit dem Einzug ins Viertelfinale die Sensation schaffen", schilderte Löw.





