Eigentlich war Marcel Schmelzer für die WM-Qualifikationsspiele gegen Färöer und Österreich gesetzt, da Philipp Lahm auf die Rechtsverteidigerposition zurückgekehrt ist. Doch vor dem Spiel gegen die Färöer verletzte sich der Dortmunder am Fuß (Prellung). Nun ist Schmelzer ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückgekehrt. Der Dortmunder Abwehrspieler stand wie alle anderen 21 Akteure, die Löw für das zweite WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Wien gegen Österreich zur Verfügung hat, am Sonntagabend in Barsinghausen auf dem Übungsplatz.
Schmelzer könnte spielen - Löw wartet ab
"Mal sehen, wie er es verkraftet. Beim letzten Mal kamen die Probleme einen Tag danach", sagte BundestrainerJoachim Löw zur Einsatzchance von Schmelzer in Wien. Kann der 24-Jährige nicht spielen, würde wie beim 3:0-Sieg gegen die Färöer in Hannover der Münchner Holger Badstuber als linker Verteidiger auflaufen. Zur Umbesetzung des zentralen Mittelfelds wollte sich Löw am Sonntag noch nicht äußern. "Es gibt einige Möglichkeiten", erklärte der 52-Jährige. Als erster Kandidat gilt der Münchner Toni Kroos, der das Färöer-Spiel wegen einer Beckenprellung verpasst hatte. "Kroos hatte drei Tage Pause. Aber zuletzt mit Bayern hat er das gut gemacht", bemerkte Löw.
