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SEITE 1 VON 2:
1. Joachim Löw im Interview
Datum: 01. Januar 2013, 12:47 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sid
Diskussion: 10 Kommentare
 
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Joachim Löw im Interview

Joachim Löw
Joachim Löw: nachdenklich, aber nicht resigniert

Bundestrainer Joachim Löw hat im Interview auf das Jahr 2012 zurückgeblickt, das er als "ein wenig durchwachsen" einstuft. Vom EM-Halbfinal-Aus oder dem 4:4 gegen Schweden erhofft Löw einen "nachhaltigen Lerneffekt". Noch sei sein Team "ein ganzes Stück weit vom Zenit entfernt".

"Joachim Löw, blicken Sie zum Start ins neue Jahr noch einmal zurück?"

Joachim Löw: "Das ist eine gute Gelegenheit, um zu reflektieren, um nachzudenken, wie ist das Jahr gelaufen - aber natürlich richte ich auch den Blick auf die kommenden Aufgaben."

"Wie fällt Ihr Rückblick aus?"

Löw: "Insgesamt war das Jahr ein wenig durchwachsen. Man hat schöne Momente erlebt, auch bei der EM, obwohl wir vom Ausscheiden gegen Italien natürlich tief enttäuscht waren. Auch das Spiel gegen Schweden vergisst man nicht so schnell. Das war so, als wenn ein Kind auf die heiße Herdplatte fasst und sich dabei die Finger verbrennt. Ich denke, dass man der Nationalmannschaft die Note Zwei geben kann, zu einer Eins hat der letzte Schritt gefehlt."

"Was nehmen Sie mit, um zu dieser Eins zu kommen?"

Löw: "Wir haben die ein oder andere Grenzerfahrung machen müssen gegen Italien und Schweden. Das hat aber auch einen nachhaltigen Lerneffekt. Wir wollen so etwas nicht noch einmal erleben, wir können daraus die Lehren ziehen. 2013 ist sicher ein Jahr der Konzentration und dient als Vorbereitung auf das Turnier in Brasilien."

"Welche Lehren wollen Sie konkret ziehen?"

Löw: "Da gibt es verschiedene Bereiche. Es ist wichtig, dass die Lernkurve unserer jungen Mannschaft weiter nach oben geht, wobei die Entwicklung in den letzten Jahren rasant war und es in diesem Tempo und mit diesen großen Schritten gar nicht weitergehen kann. Die jungen Spieler müssen weiter heranreifen. Unsere Fußball-Könner, um die wir beneidet werden, müssen sich noch mehr zu einer Siegermannschaft bei einem Turnier entwickeln. Das bleibt das Ziel."

"Und in taktischer Hinsicht?"

Löw: "Wir haben gesehen, dass wir Probleme gegen Mannschaften haben, die früh attackieren wie Italien oder Schweden. Wenn wir auf Unwägbarkeiten stoßen, müssen wir besser reagieren. Wir verlassen dann unsere Linie, verlieren die Ordnung. Wir müssen unserem Spielstil, unserem Können treu bleiben. Auch die Defensive bleibt das Thema. Das müssen wir stabilsieren. Die Balance ist wichtig."

"Haben Sie für eine Siegermannschaft auch die Typen?"

Löw: "Auf jeden Fall. Unsere Mannschaft hatte in vielen wichtigen Spielen die richtigen Lösungen parat. Wir hatten oft diese Mentalität auf dem Platz. Wichtig wird aber sein, dass wir diese Top-Performance ständig abrufen, um dann bei der WM bis zum krönenden Abschluss durchzukommen. Da fehlen uns noch ein paar Prozent."

"Wie wichtig war in diesem Zusammenhang, dass alle sieben Bundesligisten im Europapokal die K.o.-Runde erreicht haben?"

SEITE 1 VON 2:  Joachim Löw im Interview
zu "Joachim Löw im Interview"
10 Kommentare
Letzter Kommentar:
ytsejam schrieb am 02.01.2013 18:21
@twenty_questions

Du hast geschrieben, dass der sich das Alter der Schlüsselspieler, die Du nanntest, mit der »jungen, entwicklungsfähigen« Mannschaft widerspricht. Ich habe Versucht, das Alter dieser Spieler zu relativeren bzw. mit einer anderen (erfolgreichen) Mannschaft in Relation gesetzt. Nämlich andersrum betrachtet wird auch wieder ein Schuh draus. Wir haben sowohl eine eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft, als auch eine ausreichend Erfahrung. Ich denke, ich brauche an dieser Stelle die Namen alle jungen Spieler nicht anzuführen. Im Übrigen war dies 1990 ähnlich. Nur dass man vor über 20 Jahren außerordentlich Glück haben musste, mit Anfang 20 schon Nationalspieler werden zu können.

Ich denke auch nicht, dass Löw irgendwas zu verschleiern versucht. Was auch? Das wir seit 1996 keinen Titel mehr geholt haben?

Im Übrigen brauchen junge Spieler nun mal Ihre Zeit, um in die Nationalmannschaft reinzuwachsen. Jeder der überaus talentierten jungen Spieler hat in der jüngeren Vergangenheit seine Problemchen gehabt, ob nun Reus, der ständig seine Debuts absagen musste, Götze, der in einem Formtief steckte bzw. lange verletzt war oder andere, denen es sichtlich nicht ganz so einfach fiel, in der Nationalmannschaft, die Unbekümmertheit auszustrahlen, wie ein Thomas Müller bei der WM 2010. Und genau diese »Bankdrücker«, wie Du so schön beschrieben hast, haben nun einen großen Batzen mehr Erfahrung und Abgekochtheit mehr auf der Pfanne, als noch vor Jahresfrist - wie man z. B. auch beim BVB in der CL erkennen kann, um nur ein Beispiel zu nennen.

Sicherlich hat Löw auch Fehler gemacht, aber das haben andere Nationaltrainer vor ihm auch (die zuerst auch nicht erfolgreich waren). Letztlich wird sich in den nächsten beiden Jahren entscheiden, ob der Kurs von Löw bzw. dessen Entscheidungen die richtigen waren oder nicht. Tatsache ist, dass die Leistungsdichte nunmal weitaus höher ist, als dies noch vor 20 Jahren der Fall war. Der Fußball ist so viel Athletischer geworden, dass man einfach vermutlich etwas mehr Glück benötigt als früher.

Die Spanier haben sicherlich verdient Ihre 3 Titel am Stück gewonnen. Allerdings hatten sie auch eine Menge Glück dabei (2008 haben sie auch »nur« im Elfmeterschießen die nächste Runde erreicht - 2010 hätte Villa im Viertelfinale in der 83. Minute eigentlich nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen und Arjen Robben hätte (... hätte, Fahrradkette) das 1:0 für die Niederlande machen MÜSSEN usw.).

Und: hat Spanien derzeit einfach eine Jahrhunderttruppe beisammen. Das was nachkommt ist immer noch außerordentlich talentiert, aber einen neuen Xavi, Iniesta, Villa, Pique oder Busqets (zumindest auf diesem außerordentlich hohen, weit überdurchschnittlichen Niveau) sehe ich in Spanien nicht. Thiago Alcantara noch am ehsten, aber von Spaniens Europameister U-21 sehe ich derzeit nur wenige mit ausreichend Potenzial für das A-Team.

Der Punkt ist: man benötigt eben ein wenig mehr als »nur« eine »Goldene Generation« um Titel zu gewinnen. Und ja, auch einen guten Trainer, den wir - meiner Meinung nach - haben.

Eine Frage: wie definierst Du denn eine »junge, entwicklungsfähige Mannschaft« bzw. was verstehst Du darunter?
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