Javier Martinez wird entweder zum FC Bayern wechseln oder doch bei Athletic Bilbao bleiben, Konkurrent Manchester City hat beim Namen Martinez mittlerweile abgewunken. " Für mich ist sein Preis zu hoch", sagte Man Citys Trainer Roberto Mancini vor dem Spiel gegen den FC Liverpool einen ungewöhnlichen Satz - bisher gingen die Citizens keinem Preiskampf aus dem Weg. Mancini deutete dabei an, Martinez sei die festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro nicht wert, die sich durch das spanische Steuerrecht bekanntlich sogar noch erhöhen könnte. City will aber selbst noch tätig werden. " Ich denke, wir werden noch etwas machen. Wir arbeiten daran, können aber keine Namen nennen oder sagen, um wie viele Spieler es geht", sagte Mancini. Im Fall Martinez steht eine Entscheidung weiter aus, die Bayern fühlen sich aber gerüstet, falls der Spanier nicht wechseln sollte.
Martinez: Heynckes bleibt gelassen und lobt die Alternativen
"Wir sind im defensiven Mittelfeld sehr gut aufgestellt", sagte Bayern-Coach Jupp Heynckes vor dem ersten Saisonspiel gegen Greuther Fürth. Bastian Schweinsteiger pries Heynckes als Weltklassespieler, mit Luiz Gustavo, Toni Kroos, David Alaba, Emre Can und Anatolyi Timoshchuk sei er auch von den weiteren Alternativen überzeugt. Martinez sei aber trotzdem wichtig für die Zukunft der Bayern, über die Chancen einer Verpflichtung wollte Heynckes aber nicht mehr spekulieren: "Man sollte da abwarten." Präsident Uli Hoeneß hatte von den Schwierigkeiten berichtet und den Schwarzen Peter Athletic Bilbao zugeschoben: "Der Vorstand von Bilbao will den Transfer entweder erschweren oder verhindern, indem er immer wieder neue Hürden aufbaut."
