Die Sacramento Kings haben nach dem gesicherten Verbleib in Kaliforniens Hauptstadt auch einen neuen Besitzer gefunden. Die Investoren um den Software-Tycoon Vivek Ranadive übernehmen die von der Besitzer-Familie Maloof gehaltenen 65 Prozent des auf 535 Millionen Dollar (415 Millionen Euro) taxierten Klubs. Dies berichteten mehrere US-Medien am Freitag übereinstimmend. "Wir machen aus den Kings eine globale Marke und geben den Fans, was sie verdienen. Es wartet viel Arbeit auf uns", sagte Ranadive der Zeitung USA Today. Bestandteil der Transaktion ist der Verkauf von Ranadives Anteilen an den Golden State Warriors, deren Minderheitsgesellschafter er ist. Am Mittwochabend hatte NBA-Commissioner David Stern bekannt gegeben, dass die Kings in Sacramento bleiben und nicht nach Seattle umgesiedelt werden. Bei einem Treffen in Dallas hatte die Vereinigung der NBA-Klubbesitzer zuvor mit 22:8 gegen den Ortswechsel votiert. Dort wollte eine Investorengruppe um Microsoft-Chef Steve Ballmer aus den Kings wieder die SuperSonics machen.
