BVB-Sportdirektor Michael Zorc spricht im Interview über die Chancen eines fünften Siegs in Serie gegen die Bayern, die Situation des umworbenen Shinji Kagawa und mögliche Ziele für die kommende Saison.
Der Erfolgshunger von Michael Zorc ist noch lange nicht gestillt. Nur eine Woche nach der Meisterschale will der BVB-Sportdirektor auch den DFB-Pokal in Händen halten. "Wir haben die Chance, zum ersten Mal in unserer 103-jährigen Vereinsgeschichte das Double zu holen. Bayern hat es schon ein paar Mal geschafft, wir noch nie. Das ist ein riesen Ansporn", sagte Zorc in einem Interview.
Obwohl der BVB die Münchner zuletzt viermal bezwingen konnte, erwartet Zorc ein Duell auf Augenhöhe: "Wir werden nun nicht die nächsten zehn Spiele gegen München gewinnen. Es muss jedoch nicht gerade das fünfte sein, das wir verlieren."
Herr Zorc, lassen Sie uns mit einem kleinen Quiz beginnen. Was sagt Ihnen der Name Bob Beamon?
Michael Zorc: Das war ein amerikanischer Weitspringer, der bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko mit 8,90 Metern Gold gewonnen und einen Weltrekord aufgestellt hat.
Was glauben Sie, wie lange hatte dieser Weltrekord Bestand?
Ich würde sagen knapp 30 Jahre.
Es waren 23 Jahre...
Da lag ich doch gar nicht so schlecht.
Ein Fachmagazin hat diesen Fabelrekord mit der Bestmarke verglichen, die der BVB mit 81 Punkten in dieser Saison aufgestellt hat. Wird der BVB-Rekord länger bestehen als der von Beamon?
Wenn man berücksichtigt, dass der letzte Bundesliga-Rekord mit 79 Punkten von Bayern München 40 Jahre lang gehalten wurde, sollte man nicht annehmen, dass unser Rekord schon im nächsten Jahr wieder gebrochen wird.




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