Nach der Trainings-Prügelei zwischen Slobodan Rajkovic und Heung Min Son steht nun die Strafe für beide Spieler fest, so berichtet das Hamburger Abendblatt. Der Serbe wird vorerst in die zweite Mannschaft (U23) strafversetzt. Somit ist er nicht Teil des Kaders, der die Vorbereitungsreise nach Südkorea bestreiten wird. Der Abwehrspieler werde "bis auf weiteres nicht mehr am HSV-Training und auch nicht an der Südkorea-Reise in der nächsten Woche teilnehmen", sagte HSV-Mediendirektor Jörn Wolf. Son soll nur eine Geldstrafe erhalten haben. Da Sport-Chef Frank Arnesen derzeit noch in Dänemark weilt, sind die letztendlichen Konsequenzen für beide Spieler noch nicht fix. Was war passiert? Beim Vormittagstraining gerieten Heung Min Son und Slobodan Rajkovic aneinander. Rajkovic versuchte Son zu schlagen, doch der konnte ausweichen, traf aber den hinter ihm stehenden Tolgay Arslan unbeabsichtigt am Kopf. Daraufhin ging Son per Kung-Fu-Tritt auf Rajkovic los. Die Mitspieler mussten dazwischen gehen. Slobodan Rajkovic wurde sofort in die Kabine geschickt. Der blutende Arslan musste behandelt werden. Son musste später auch in die Kabine. Thorsten Fink: "Es ist schön, wenn eine Mannschaft lebt, aber es geht zu weit, wenn Leute sich schlagen. Das wird große Konsequenzen haben!", so der Trainer laut Hamburger Morgenpost.
