Beim HSV bahnt sich die spektakuläre Rückkehr von Rafael van der Vaart an. Nach Medienberichten haben sich die Hamburger mit dem Spieler bereits geeinigt. Nun pokert der HSV mit Tottenham Hotspur um die Ablösesumme, die bisher bei 18 Millionen Euro liegen soll.
Kurz vor Ende der Transferperiode überschlagen sich in Hamburg die Ereignisse. Am Vortag wurde der Wechsel von Petr Jiracek vom VfL Wolfsburg perfekt gemacht, er soll heute gemeinsam mit Milan Badelj vorgestellt werden, dessen Transfer von Dinamo Zagreb schon länger feststand, der aber mit seinem alten Verein noch die Champions League-Qualifikation spielen musste.
Und nun wird die Geschichte um Rafael van der Vaart offenbar auch noch einmal richtig heiß. Wie bild.de berichtet, hat HSV-Vorstand Joachim Hilke mit Van der Vaarts Anwalt die letzten Details eines Vertrages über drei Jahre geklärt. HSV-Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow wollte das nicht bestätigen, er deutete aber an, dass die Verhandlungen weit fortgeschritten sind. "Es bleibt nur wenig Zeit, am Ende hängt alles von Tottenham Hotspur ab", sagte Jarchow der dpa. "Wenn sich die Chance ergibt, werden wir alles versuchen, sie zu ergreifen", ergänzte Jarchow.
Möglich ist das überhaupt nur, weil HSV-Investor Klaus-Michael Kühne nach Informationen des Hamburger Abendblattes zugesagt hat, neben einem Großteil der Ablösesumme auch einen erheblichen Anteil des Gehalts von Van der Vaart zu übernehmen.
Doch damit ist der Deal noch lange nicht perfekt, denn Tottenham Hotspur hat als Verhandlungsgrundlage für einen möglichen Wechsel 18 Millionen Euro als Transfersumme aufgerufen. Spurs-Boss Daniel Levy ist in der Brache als harter Verhandlungspartner bekannt und braucht derzeit jeden Euro, denn nach dem Abgang von Luka Modric zu Real Madrid wollen auch die Spurs auf der Zielgeraden der Transferperiode noch einmal ordentlich zuschlagen.





