Nach der für den Hamburger SV extrem erfolgreichen englischen Woche mit sieben Punkten aus drei Spielen hat sich der zuvor stark kritisierte Sportchef Frank Arnesen zu Wort gemeldet und die seiner Meinung nach "aggressive" Kritik zurückgewiesen. "Es war mit die schwierigste Zeit, die ich als Sportdirektor erlebt habe", sagte Arnesen im Hamburger Abendblatt. Arnesen waren immer wieder zu geringe Kenntnisse über die Bundesliga vorgeworfen worden, seine Neuzugänge würden nicht einschlagen und dann gab es auch noch Spekulationen über zu hohe Provisionszahlungen beim Transfer von Milan Badelj. Besonders getroffen habe ihn aber der Versuch, ein gestörtes Verhältnis zu Trainer Thorsten Fink zu konstruieren. "Da wurde versucht, Thorsten und mich auseinanderzutreiben", sagte er und betonte ein intaktes Verhältnis.
Frank Arnesen: Lob für René Adler
Den Höhenflug seiner Mannschaft nimmt Arnesen dagegen einfach hin. "Es ist schön, dass es jetzt läuft. Aber ich nehme das Lob nicht für mich in Anspruch - es gebührt uns allen", sagte er weiter. Arnesen lobte Torhüter Adler. "Aus meiner Sicht ist er auf einer Höhe mit Manuel Neuer", meinte der Däne und erwiderte auf die Frage, ob Bundestrainer Joachim Löw den Schlussmann in die Nationalelf berufen sollte: "Das ist seine Sache. Aber er ist ja auch nicht blind."
Ohne Kühne stände der HSV jetzt woanders. Demut ist das Gebot der Stunde und womöglich auch für die nächsten Jahre.



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